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Mann greift Bahnmitarbeiter am Leuchtenbergring an

Symbolfoto Bundespolizei

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

11. Juni 2026

Lesezeit: < 1 Minute(n)

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Leuchtenbergring / Landkreis München – Am Bahnhof Leuchtenbergring (Landkreis München) ist es am Mittwochabend (10.6.2026) zu einem Angriff auf Bahnmitarbeiter gekommen. Ein 27-Jähriger nigerianischer Staatsangehöriger ging dabei aggressiv vor, bedrohte Sicherheitskräfte und griff einen Bahnmitarbeiter an, bevor er festgenommen wurde.

Gegen 17.15 Uhr informierte die Leitstelle der Deutschen Bahn Sicherheit die Bundespolizei über einen laufenden Einsatz am Bahnhof. Ein 27-jähriger Mann fiel zuvor durch aggressives Verhalten gegenüber Reisenden auf und sammelte Flaschen im Bereich der Bahnsteige.

Zwei Mitarbeiter der Bahn-Sicherheit sprachen den Mann in zivil auf sein Verhalten an. Dieser reagierte mit Drohungen, hielt eine Glasflasche in der Hand und deutete Wurfbewegungen in Richtung der Sicherheitskräfte an. Anschließend überquerte er die Gleise und ging auf die Mitarbeiter zu. Dabei stieß er einen 36-jährigen Bahnmitarbeiter gegen die Brust und bedrohte ihn mit dem Tod.

Festnahme durch Sicherheitskräfte

Bis zum Eintreffen der Bundespolizei konnten Sicherheitskräfte gemeinsam mit einem Zeugen den Mann festhalten. Die alarmierte Streife brachte den 27-Jährigen anschließend zur Dienststelle am Ostbahnhof.
Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab 0,0 Promille. Der Mann ohne festen Wohnsitz in Deutschland wurde aufgrund eines psychischen Ausnahmezustands nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen in ein Krankenhaus gebracht. Die Bundespolizei ermittelt wegen Bedrohung und Körperverletzung.
(Quelle: Presssemitteilung Bundespolizeidirektion München / Beitragsbild: Symbolfoto Bundespolizei))

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