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Max-Josefs-Platz, Rosenheim, um ca. 1890

Max-Josefs-Platz in Rosenheim in der Zeit um ca. 1890. Foto: Archiv Herbert Borrmann

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

1. Februar 2026

Lesezeit: < 1 Minute(n)

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Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in die Zeit um ca. 1890. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist der Max-Josefs-Platz in Rosenheim. 

Bei unserem heutigen Fotooldie lohnt wieder der Blick auf das Detail – da wären die für die diese Zeit typische Bekleidung mit den langen Röcken bei den Frauen, die Kutschen als Fortbewegungsmittel und die Buben, die barfuß unterwegs waren. 
(Quelle: Beitragsbild: Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

2 Kommentare

  1. Die Aufnahme ist leider ziemlich grob fehldatiert, sie dürfte aus der Zeit ungefähr von 1915 stammen. Belege dafür sind

    1) Der 1897 fertiggestellte Gillitzerblock im Hintergrund.

    2) Der Zustand der elektrischen Straßenbeleuchtung. Elektrifiziert wurde Rosenheim (frühestens) ab 1897/98, hier sehen wir bereits die 2.Generation von Lampen, bei der die ursprünglich kugelförmigen gegen tropfenförmige Glaskörper ausgestauscht worden sind. (Kurz nach 1915 bekommen die Lampen übrigens einen Schirm.)

    3. Der Bauzustand des Hauses Max-Josefs-Platz Nr.7 (heute Peek&Cloppenburg). Wir sehen hier den Zustand nach der Renovierung (etwa um 1915?). Auf einem Foto, das Innpuls mit Jahreszahl 1912 veröffentlicht hat, (https://innpuls.me/max-josefs-platz-rosenheim-1912/ ) ist jedenfalls noch der alte Zustand zu sehen. (Leider ist es mir nicht gelungen, auf die schnelle herauszufinden, wann genau das Gebäude renoviert wurde und wann die bayerische Handelsbank dort Einzug gehalten hat.)
    In jedem Fall ist auch diese Renovierung ein Beispiel dafür, dass der achtlose Umgang mit historischer Bausubstanz in Rosenheim lange Tradition hat!

    Antworten
    • .

      Dieser Analyse von f.reel schließe ich mich im wesentlichen an.

      Basierend auf der Architektur, der Kleidung der Passanten und den Fahrzeugen lässt sich das Foto recht genau zeitlich einordnen:

      Ich schätze die Aufnahme auf den Zeitraum zwischen 1905 und 1914 (also in jedem Fall vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs).

      Hier sind die Details meiner Analyse:

      Transportmittel:

      Man sieht Pferdefuhrwerke und eine Droschke in der Mitte des Platzes.
      Automobile fehlen noch völlig, was gegen eine Aufnahme nach 1920 spricht.

      Kleidung:

      Der Herr links im Vordergrund trägt einen Gehrock und einen steifen Hut (Melone oder Homburg), was typisch für die Zeit ab der Jahrhundertwende bis ca. 1910 ist.
      Die Kinder im Vordergrund tragen die für die Kaiserzeit typischen kurzen Hosen und Schirmmützen (Schülermützen).

      Architektur und Geschäfte:

      Rechts im Bild ist die Bayerische Handelsbank Filiale Rosenheim zu sehen.

      Das Gebäude wurde in dieser Form Ende des 19. Jahrhunderts fertiggestellt.

      Die Beschilderungen und Beschriftungen (z. B. „König-Otto- (sehr wahrscheinlich steht da noch „Gasthof“) – also König-Otto-Gasthof – zu sehen am mittleren oberen Bildrand. Die Frakturschrift auf den Fassaden sind charakteristisch für diese Ära.

      Infrastruktur:
      Der Platz ist bereits gepflastert, aber es fehlen noch moderne Elemente wie elektrische Straßenlampen in größerer Zahl oder Oberleitungen, die erst später dazukamen.

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