Stephanskirchen / Landkreis Rosenheim – Mehr als zehnmal wählte eine 47-Jährige am Sonntagmorgen (18. Oktober) in Stephanskirchen (Landkreis Rosenheim) den Notruf 112 – allerdings nicht, um einen Notfall zu melden. Stattdessen beleidigte sie die Mitarbeiter der Integrierten Leitstelle und beschimpfte die Feuerwehr. Die Polizei nahm die Frau schließlich in Gewahrsam.
Nach Angaben der Polizeiinspektion Rosenheim gingen die Anrufe zwischen 6.45 und 9 Uhr ein. Die Frau soll die Mitarbeiter der Leitstelle unter anderem als nutzlos bezeichnet und die Feuerwehr als „saufende Einheiten, die zu nichts zu gebrauchen seien“ beschimpft haben.
Die Polizei suchte die 47-Jährige daraufhin in ihrer Wohnung in Haidholzen auf. Dort habe sie sich uneinsichtig gezeigt und angekündigt, weiterhin den Notruf zu wählen. Sie habe zudem erklärt, anrufen zu können, wie es ihr passe.
Da die Frau ihr Verhalten nach Angaben der Polizei nicht ändern wollte, wurde sie auf richterliche Weisung in Gewahrsam genommen und zur Rosenheimer Polizei gebracht. Ein Atemalkoholtest ergab laut Polizei rund 1,50 Promille. Gegen die 47-Jährige wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Missbrauchs von Notrufen eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)


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