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Mehr Panneneinsätze bei hohen Temperaturen: ADAC meldet Anstieg um 20 Prozent

Panne, Autopanne. Warnschild auf Straße. Symbolfoto: re

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

4. Juli 2026

Lesezeit: < 1 Minute(n)

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Bayern – Die hohen Temperaturen über 30 Grad haben in den vergangenen Wochen spürbar für mehr Autopannen gesorgt. Der ADAC registrierte in dieser Zeit einen deutlichen Anstieg der Einsätze seiner Pannenhilfe.

An den letzten Wochenenden musste die ADAC Pannenhilfe von Freitag bis Sonntag rund 70.000 Einsätze bewältigen. Insgesamt lag das Pannenaufkommen während einer elftägigen Phase mit hohen Temperaturen um mehr als 20 Prozent höher als üblich.
Auch im Sommer bleibt die Batterie die häufigste Pannenursache. Ihr Anteil liegt bei über 40 Prozent aller Einsätze. Dahinter folgen Probleme mit Motor beziehungsweise Motormanagement mit rund einem Viertel der Fälle.

Ebenfalls auffällig ist der Bereich Kühlung und Klimaanlage. Hier liegt der Anteil im Sommer bei rund 13 Prozent und damit etwa doppelt so hoch wie im restlichen Jahr.

Nach Angaben des ADAC hängt das mit der stärkeren Nutzung der Klimaanlagen bei hohen Temperaturen zusammen. Bei längeren Fahrten könne der Klimakompressor stärker belastet werden und im Einzelfall ausfallen, insbesondere bei älteren Fahrzeugen.

Digitaler Pannennotruf wird stärker genutzt

Bei hohem Einsatzaufkommen empfiehlt der ADAC den digitalen Notruf über die Pannenhilfe-App oder Web-App. Durch die automatische Ortung des Fahrzeugs könne der Hilfeprozess beschleunigt werden.
Von Januar bis Ende Juni wurden bereits mehr als 500.000 Pannen digital gemeldet. Der Anteil digitaler Meldungen stieg damit auf fast 27 Prozent. Im Jahr 2025 lag er noch bei 18,5 Prozent.
(Quelle: Pressemitteilung ADAC / Beitragsbild: Symbolfoto re)

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