Schliersee / Landkreis Miesbach – Am Freitag (17.1.2025) kam es in der Region Miesbach zu zahlreichen betrügerischen Anrufen, meist bei Senioren. In zwei Fällen kam es dabei zur Übergabe von Bargeld, Schmuck und einem Goldbaren. Die aufmerksame Mitarbeiterin einer Bank in Miesbach konnte in einem weiteren Fall verhindern, dass eine Seniorin Geld an die Betrüger übergibt. Die Kriminalpolizei übernahm die Ermittlungen und warnt erneut vor dieser Betrugsmasche.
Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Am Freitag (17. Januar 2025) kam es auch in der Region Miesbach erneut zu einer Reihe von betrügerischen Anrufen. Leider hatten die Täter mit ihrer perfiden, jedoch hinlänglich bekannten Masche, ein Angehöriger habe einen schweren Verkehrsunfall verursacht und müssen zur Abwendung einer Haft nun eine Kaution beibringen, in zwei Fällen Erfolg und erbeuteten Bargeld, Schmuck und einen Goldbarren im Gesamtwert eines mittleren fünfstelligen Betrags.
Eine 82-jährige Miesbacherin bekam am Freitagmitttag einen Anruf, angeblich des Amtsgerichts Miesbach. Ihr Sohn habe einen Verkehrsunfall verursacht, bei dem ein Mensch getötet wurde und müsse nun zur Abwendung einer Haft eine Kaution hinterlegen. Die 82-Jährige übergab an ihrer Wohnanschrift an einen Abholer einen Goldbarren im Wert eines niedrigen fünfstelligen Betrags.
Im zweiten, sehr ähnlich gelagerten Fall, übergab eine 85-Jährige aus Schliersee am selben Tag an einen Unbekannten beim Rathaus in Schliersee Bargeld und Schmuck im Wert eines niedrigen fünfstelligen Euro-Betrags an einen unbekannten Abholer.
Einer aufmerksamen Mitarbeiterin einer Bankfiliale in Miesbach ist es zu verdanken, dass es am Freitag nicht zu einem weiteren vollendeten Betrugsfall kam. Nachdem eine 85-Jährige mehrere Zehntausend Euro bei der Bank abheben wollte und währenddessen sogar noch mit den Betrügern am Mobiltelefon in Verbindung stand, erkannte die Bankmitarbeiterin die Situation und unterband das weitere Vorgehen.
Die Kriminalpolizei mit Zentralaufgaben des Polizeipräsidiums übernahm die Ermittlungen in allen Fällen.
(Quelle: Pressemitteilung: Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto: re)


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