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Mit Sonar und künstlicher Intelligenz: Wasserwacht trainiert neue Technik zur Suche unter Wasser

Praktische Anwendung des AquaEye-Systems Copyright Bayerisches Rotes Kreuz Kreisverband Rosenheim

Josefa Staudhammer

Ihr Traumberuf ist Journalistin. Sie steht zwar noch am Anfang ihrer Karriere, hat aber schon einige Erfahrung auf diesem Gebiet sammeln dürfen. Besonders am Herzen liegt ihr die Vernetzung von Innpuls.me mit Social Media. Außerdem ist sie Euere Ansprechpartnerin für Interviews und Jugendstorys aus der Region Rosenheim.

8. September 2026

Lesezeit: 2 Minute(n)

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Rott am Inn / Rosenheim – Moderne Technik soll die Wasserrettung künftig bei der Suche nach vermissten Personen im Wasser unterstützen. Am Rotter Au See wurde deshalb das neu beschaffte AquaEye bei einer umfangreichen Schulung getestet. Zehn Einsatzkräfte der Kreiswasserwacht Rosenheim wurden dabei zu Multiplikatoren ausgebildet.

Das AquaEye arbeitet mit Sonartechnik und künstlicher Intelligenz. Um das Gerät künftig gezielt in die eigenen Einsatzabläufe integrieren zu können, fand eine mehrtägige Ausbildung statt. Dafür reisten zwei Instruktoren der Firma Vogt-CTE eigens aus der Schweiz an.
An der Schulung nahmen zehn Einsatzkräfte aus dem Bereich der Kreiswasserwacht Rosenheim teil. Darunter waren zwei Einsatzleiter sowie Einsatzkräfte der Wasserrettungs-SEG Wasserburg und der Wasserwacht-Ortsgruppe Griesstätt/Rott.

Ziel der Ausbildung war es, die Teilnehmer zu Multiplikatoren zu machen. Sie sollen ihr Wissen künftig an weitere Einsatzkräfte innerhalb der Wasserwacht weitergeben.

Sonarbilder richtig beurteilen

Zu Beginn der Ausbildung standen die technischen Möglichkeiten und Grenzen des AquaEye im Mittelpunkt. Im theoretischen Teil lernten die Einsatzkräfte, wie das System eingesetzt wird und welche Informationen die Sonarbilder liefern können.

Anschließend wurde es praktisch: Bei Übungen unter realistischen Bedingungen trainierten die Teilnehmer den Umgang mit dem Gerät und die Beurteilung der gewonnenen Sonarbilder.
Dabei ging es nicht nur um die Auswertung durch die im System eingesetzte künstliche Intelligenz. Die Einsatzkräfte übten auch, die Sonarbilder eigenständig zu interpretieren und daraus mögliche Rückschlüsse zu ziehen.

Gerade das Zusammenspiel von technischer Unterstützung und der fachlichen Einschätzung der Einsatzkräfte soll eine sinnvolle Anwendung des Systems im Rettungseinsatz ermöglichen.

Erfahrungen aus den Übungen ausgewertet

Zum Abschluss tauschten sich die Teilnehmer mit den Instruktoren über ihre Erfahrungen aus den praktischen Übungen aus. Gemeinsam wurde besprochen, wie sich das AquaEye sinnvoll in die bestehenden Such- und Rettungseinsätze der Wasserwacht integrieren lässt.
Mit der Ausbildung der ersten zehn Multiplikatoren ist damit ein weiterer Schritt für die künftige Schulung innerhalb der Wasserwacht gemacht.

Ermöglicht wurde die Anschaffung des AquaEye durch die Unterstützung der Sozialstiftung der Sparkasse Wasserburg am Inn. Mit ihrer Spende wurde der Grundstein für die Beschaffung der modernen Technik gelegt.
Das AquaEye soll künftig als zusätzliches technisches Hilfsmittel bei der Suche nach Personen im Wasser zum Einsatz kommen. Die neue Technik soll dabei die bewährten Verfahren der Wasserrettung ergänzen und die Einsatzkräfte bei ihren Suchmaßnahmen unterstützen.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Rotes Kreuz Kreisverband Rosenheim / Beitragsbild: Praktische Anwendung des AquaEye-Systems Copyright Bayerisches Rotes Kreuz Kreisverband Rosenheim)

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