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MVV erhöht Fahrpreise ab Januar 2027

Gelber Bus on Tour. Foto: re

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

20. September 2026

Lesezeit: 2 Minute(n)

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Rosenheim / München – Bus- und Bahnfahren im MVV wird ab Januar 2027 im Durchschnitt teurer. Die Gesellschafter des Münchner Verkehrs- und Tarifverbunds haben eine Fahrpreiserhöhung von durchschnittlich 4,9 Prozent beschlossen. Gleichzeitig bleiben einige häufig genutzte Tickets unverändert.

So kostet die Einzelfahrkarte für die Kurzstrecke weiterhin 2,10 Euro. Auch die Einzelfahrkarte für die Zone M beziehungsweise eine einzelne Zone sowie die Kindertageskarte bleiben laut MVV im Preis gleich.

Streifenkarte und Tageskarten werden teurer

Bei anderen Tickets steigen die Preise. Die klassische Streifenkarte kostet ab 1. Januar 2027 21 Euro statt bisher 18,70 Euro. Die digitale Variante wird mit 19,50 Euro günstiger angeboten. Bei der Streifenkarte U21 steigt der Preis von 10,20 auf 10,80 Euro, die digitale Variante bleibt bei 10,20 Euro.
Die Single-Tageskarte für die Zone M beziehungsweise Zone 1 kostet künftig 10,80 Euro. Das sind 70 Cent mehr als bisher. Die Gruppen-Tageskarte für die Zonen M-5 steigt beispielsweise von 32,60 auf 33,90 Euro.
Auch die Monatskarten werden teurer. Für die Zone M beziehungsweise zwei Zonen steigt der Preis von 71,40 auf 74,80 Euro. Eine Wochenkarte für diesen Bereich kostet künftig 25,80 statt 23,80 Euro.

Beim Einzelticket für Kinder steigt der Preis um 10 Cent auf 2,10 Euro. Die Kindertageskarte bleibt dagegen bei 3,80 Euro.

Änderungen für junge Fahrgäste

Der bisherige MVV-Ausbildungstarif wird zum 1. Januar 2027 zum Jugend- und Ausbildungstarif umgebaut. Die bisherige Unterscheidung nach Altersstufen entfällt. Künftig soll es nur noch eine Wochen- und eine Monatskarte geben.
Für Minderjährige wird die Berechtigungsprüfung nach Angaben des MVV einfacher: Sie erhalten den Jugend- und Ausbildungstarif künftig ohne Nachweis. Die Wochenkarte für die Zone M beziehungsweise zwei Zonen kostet 18,70 Euro, die Monatskarte 54,20 Euro.

Das 365-Euro-Ticket für Schüler und Auszubildende bleibt unverändert. Auch beim Bayerischen Ermäßigungsticket gibt es zunächst keine Änderung durch den MVV. Über eine mögliche Anpassung des Deutschlandtickets entscheiden Bund und Länder.

MVV-Gebiet wächst

Zum 1. Januar 2027 werden außerdem die Stadt Kaufbeuren und der Landkreis Ostallgäu Teil des MVV-Verbundgebiets. Dafür kommen die Zonen 13 und 14 hinzu.
Neu ist außerdem eine Preisbegrenzung für besonders lange Fahrten: Wer über die Zonen M-12 beziehungsweise 14 Zonen hinausfährt, zahlt künftig nicht mehr als den Fahrpreis für M-12.
Bestehende Wochen- und Monatskarten können bis zum Ende ihrer jeweiligen Gültigkeit genutzt werden. Fahrkarten des Zonen- und Kurzstreckentarifs aus dem Jahr 2026 können noch bis zum 31. März 2027 aufgebraucht werden.

Die neuen Fahrpreise und das vollständige Tarifangebot sind beim MVV abrufbar.
(Quelle: Pressemitteilung MVV / Beiragsbild: Symbolfoto re)

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