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Nach sexueller Belästigung: Bundespolizei nimmt Inder an Flughafen München fest

Symbolfoto Bundespolizei - Blick in Zelle

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

23. April 2024

Lesezeit: < 1 Minute(n)

München – Am gestrigen  Montag (22. 4.2024) ging den Bundespolizisten im Erdinger Moos ein verurteilter 62-Jähriger ins Netz. Nach dem Inder wurde wegen sexueller Belästigung und Beleidigung gefahndet:

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Eine Tat vom Juni 2022 in einem Nürnberger Hotel wurde einem 62-jährigen Inder knapp zwei Jahre später am Münchner Flughafen zum Verhängnis. Bei der Einreisekontrolle des Fluges EY125 aus Abu Dhabi stellten Bundespolizisten einen Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth fest. Die Justizbehörde hatte die Person im Fahndungssystem zur Strafvollstreckung ausgeschrieben, weil sie eine Hotelangestellte sexuell belästigt und beleidigt hat. Zu vollstrecken waren 8418,30 Euro, ersatzweise 84 Tage Haft. Da der 62-Jährige die geforderte Summe nicht aufbringen konnte, sprang ein Bekannter für ihn ein und bezahlte die Strafe.
Der Inder durfte jedoch nicht einreisen, da es zudem Unstimmigkeiten mit seinem Visum gab. Ihn erwartete eine Anzeige wegen Visaerschleichung.
Ihm wurde die Einreise verweigert und er wurde am Abend nach Abu Dhabi zurückgewiesen.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Symbolfoto Bundespolizei)

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