Feldkirchen-Westerham / Landkreis Rosenheim – Darf heute gemäht werden? Ist Mulchen auf einer bestimmten Fläche erlaubt? Antworten auf solche Fragen sollen Bayerns Landwirte künftig noch schneller erhalten. Das Bayerische Landwirtschaftsministerium hat die Förder-App FAL-BY um neue Funktionen erweitert.
Vorgestellt wurden die Neuerungen auf den Flächen von Landwirt Johannes Köpke in Feldkirchen-Westerham. Die App unterstützt Landwirte bereits seit 2023 bei der Umsetzung von Fördervorgaben und beim Flächenmonitoring.
Nach Angaben des Ministeriums soll die neue Funktion „Feldinfo“ auf einen Blick zeigen, welche Vorgaben auf einer bestimmten Fläche aktuell gelten. Über einen Kalender können Nutzer sowohl den aktuellen Tag als auch ein gewünschtes Datum auswählen. Die Ergebnisse werden übersichtlich mit einem Ampelsystem dargestellt und anschließend erläutert.
Informationen direkt auf dem Feld
Ebenfalls neu ist das sogenannte „Mini-Merkblatt“. Es fasst wichtige Förderauflagen in kurzer Form zusammen und soll Landwirten den Blick in umfangreiche Regelwerke ersparen. Enthalten sind derzeit Informationen zu verschiedenen Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen sowie zu Öko-Regelungen.
Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber sieht darin eine praktische Hilfe im Umgang mit bürokratischen Anforderungen. Ziel sei es, Landwirten die Einhaltung von Fördervorgaben zu erleichtern und notwendige Informationen direkt vor Ort verfügbar zu machen.
Weitere Funktionen geplant
Nach Angaben des Ministeriums wird die App bereits von immer mehr Landwirten genutzt. Die positiven Rückmeldungen hätten gezeigt, dass insbesondere die neuen Informationsangebote gefragt seien.
Deshalb soll FAL-BY künftig weiter ausgebaut werden. Geplant sind unter anderem zusätzliche Abfragen wie „Wo darf ich heute pflügen?“ sowie weitere Informationen zu förderrechtlichen Vorgaben.
Nach Einschätzung des Ministeriums leisten digitale Anwendungen wie FAL-BY einen wichtigen Beitrag dazu, die heimische Landwirtschaft bei ihrer täglichen Arbeit zu unterstützen und bürokratische Hürden zu verringern.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus / Beitragsbild: StMELF/Prien)


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