Bruckmühl / Landkreis Rosenheim – Nach knapp vier Monaten Bauzeit ist der neue Kreisverkehr an der Einmündung der Staatsstraße 2078 und der RO 8 bei Bruckmühl fertig. Der Verkehr rollt bereits, die letzten Restarbeiten stehen wie geplant kurz vor dem Abschluss.
Knapp vier Monate ist am neuen Kreisverkehr gearbeitet worden, nun stehen die letzten Restarbeiten kurz vor ihrem Abschluss.
„Mit insgesamt rund 22.000 Fahrzeugen täglich haben wir an diesem Einmündungsbereich eine überdurchschnittlich hohe verkehrliche Belastung. Immer wieder kam es in der Vergangenheit zu schweren Verkehrsunfällen. Bei einem umfangreichen Variantenvergleich hatte sich hier der Bau eines Kreisverkehrs als die beste Lösung zur Entschärfung dieses Unfallschwerpunkts herausgestellt“, erklärt Dr. Hermann Streicher, Bereichsleiter Straßenbau beim Staatlichen Bauamt Rosenheim.
Bauarbeiten seit Anfang Juni
Nach Abschluss der notwendigen Vorplanungen hatte die beauftragte Baufirma Anfang Juni mit den Arbeiten begonnen. Um die Verkehrsbehinderungen während der Bauzeit möglichst gering zu halten, wurde zunächst südlich des Knotenpunkts eine Behelfsumfahrung hergestellt und der Verkehr dorthin umgeleitet.
Danach folgten umfangreiche Tiefbau- und Erdarbeiten sowie die Herstellung des Unterbaus für die Asphaltfahrbahn.
Der neue Kreisverkehr hat einen Durchmesser von 40 Metern. Damit sollen auch größere Lastwagen ihn problemlos passieren können.
Bei der Beschaffung der dafür notwendigen Grundstücksflächen wurde das Staatliche Bauamt Rosenheim vom Markt Bruckmühl und Bürgermeister Richard Richter unterstützt.
„Ich bedanke mich beim Staatlichen Bauamt Rosenheim, dem Landkreis Rosenheim und den betroffenen Grundstückseigentümern im Namen aller Verkehrsteilnehmer, dass dieser Unfallschwerpunkt aufgelöst werden konnte. Die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit war wohltuend und zielführend. Die Baumaßnahme hat zu Einschränkungen im Straßenverkehr und in der Erreichbarkeit des Ortskerns geführt. Alle Beteiligten waren jedoch stets bemüht, diese so kurz wie möglich zu halten. Die Umsetzung des Bauwerks und der dafür benötigte Zeitraum waren vorbildlich und kurz“, so Richter.
Rund eine Million Euro Kosten
An den Kosten für den Neubau beteiligte sich der Landkreis Rosenheim mit 300.000 Euro. Insgesamt kostete der neue Kreisverkehr rund eine Million Euro. Die übrigen Kosten trägt der Freistaat Bayern.
Landrat Otto Lederer bezeichnete den Kreisverkehr als Lösung für einen seit Jahren bekannten Unfallschwerpunkt: „Mit dem neuen Kreisverkehr wird ein seit Jahren bekannter Unfallschwerpunkt nachhaltig entschärft. Gerade angesichts des hohen Verkehrsaufkommens war es wichtig, hier eine Lösung zu finden, die die Sicherheit deutlich verbessert und gleichzeitig einen reibungslosen Verkehrsfluss ermöglicht. Ich freue mich deshalb sehr, dass die Bauarbeiten nun abgeschlossen sind. Mein Dank gilt dem Staatlichen Bauamt Rosenheim, der Marktgemeinde Bruckmühl und allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit – und nicht zuletzt den Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern für ihre Geduld während der Bauzeit.“
Mit dem Abschluss der Bauarbeiten steht der neue Kreisverkehr an der Staatsstraße 2078 und der RO 8 nun für den Verkehr zur Verfügung.
(Quelle: Pressemitteilung Staatliches Bauamt Rosenheim / Beitragsbild: Ein neuer Kreisverkehr entschärft den Unfallschwerpunkt bei Bruckmühl Copyright Staatliches Bauamt Rosenheim)


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