Seebruck / Landkreis Rosenheim – Ein Ölfilm unter den Steganlagen des Hafens von Seebruck am Chiemsee sorgte am Donnerstagvormittag (3. September) für einen größeren Einsatz. Der verantwortliche Bootsführer meldete die Verunreinigung nach Angaben der Polizei selbst und zeigte sich kooperativ.
Gegen 11.30 Uhr meldete ein Zeuge einen Ölfilm im Hafen von Seebruck am Chiemsee. Nach seiner Beobachtung zog dieser unter den Steganlagen in Richtung Alz.
Daraufhin wurden Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr, der Wasserrettung, der Wasserschutzpolizei und des Landratsamtes verständigt. Bei der Suche im Hafenbereich und entlang der Alz konnte der Ölfilm beim Eintreffen der Einsatzkräfte allerdings nicht mehr festgestellt werden.
Bootsführer meldete Vorfall selbst
Der verantwortliche Bootsführer hatte zwischenzeitlich bemerkt, dass das Wasser durch Motoröl verunreinigt worden war. Nach Angaben der Polizei meldete er den Vorfall umgehend dem Hafenmeister und den Einsatzkräften vor Ort.
Nach erster Einschätzung der Polizei handelte es sich um eine geringe Menge Motoröl. Ein nachhaltiger Gewässerschaden sei deshalb voraussichtlich nicht zu erwarten.
Die Wasserschutzpolizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts der Gewässerverunreinigung aufgenommen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Prien / Beitragsbild: Symbolfoto re)


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