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Parteifreie/ÜWG ziehen Bilanz nach Kommunalwahlen und wählen neue Vorstandschaft

Die neu gewählte Vorstandschaft des Rosenheimer Kreisverbands der Parteifreien/ÜWG mit den beiden Vorsitzenden Georg Huber und Christoph Schneider (vorne Mitte), Kassierin Nicole Bauer- Schäfer (hinten, Dritte von links) und Schriftführerin Eva Lagler (vorne, Zweite von links), den Beisitzern und Revisoren sowie dem Ehrenvorsitzenden Dieter Kannengießer (vorne). Foto: re

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

19. April 2026

Lesezeit: 2 Minute(n)

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Neubeuern / Landkries Rosenheim – Der Kreisverband Rosenheim der Parteifreien/ÜWG hat bei seiner Jahreshauptversammlung in Neubeuern  die Ergebnisse der zurückliegenden Kommunalwahlen analysiert und eine neue Vorstandschaft gewählt. Im Mittelpunkt standen zudem strukturelle Fragen der Zusammenarbeit im Landkreis.

Unterschiedliche Ergebnisse auf Gemeinde- und Kreisebene

Bei der Versammlung im „Beurer Hof“ in Neubeuern (Landkreis Rosenheim)  berichtete der Vorsitzende Georg Huber über die kommunalen Wahlergebnisse. Die Parteifreien/ÜWG seien demnach weiterhin in vielen Gemeinden stark vertreten. In 22 der 46 Städte und Gemeinden im Landkreis stellen sie nach eigenen Angaben die Bürgermeister, teils mit deutlichen Mehrheiten.
Genannt wurden unter anderem Christoph Schneider in Neubeuern mit 95,2 Prozent Zustimmung sowie Holger Steiner, der in Flintsbach mit knapp 60 Prozent gewählt wurde.

Auf Kreisebene fiel die Bilanz weniger positiv aus. Dort verlor die Gruppierung einen Sitz im Kreistag und stellt nun fünf Mandate. Nach Einschätzung aus der Versammlung profitieren dort weiterhin etablierte Parteien vom sogenannten Listenkreuz.

Georg Huber wird in diesem Zusammenhang mit den Worten zitiert: „Man kann sich über Erfolge freuen, aber wichtiger ist, dass es den Gemeinden gut geht – egal, ob man ein Parteibuch hat oder nicht.“ Zudem betonte er die Bedeutung der überparteilichen Zusammenarbeit in den Kommunen.

Thema Verwechslung mit Freien Wählern

Ein weiterer Punkt der Diskussion war die nach Ansicht der Parteifreien/ÜWG wiederkehrende Verwechslung mit den Freien Wählern. Diese seien als Partei auch auf Landes- und Bundesebene aktiv, während die Parteifreien/ÜWG bewusst ausschließlich auf kommunaler und Kreisebene tätig seien. Nach Einschätzung des Kreisverbands beeinflusse diese Verwechslung auch Wahlergebnisse.

Neue Struktur und Vorstand gewählt

Zur besseren regionalen Vernetzung sollen künftig vier Gebietsvertreter eingesetzt werden: für den Norden Thomas Weber (Soyen), für den Süden Christoph Schneider (Neubeuern), für den Westen Johannes Zistl (Feldkirchen-Westerham) und für den Osten Andreas Friedrich (Prien).

Die im März neu gewählten Bürgermeister stellten sich ebenso kurz vor wie die fünf Kreisräte Georg Huber (Samerberg), Susanne Grandauer (Nußdorf), Johannes Zistl (Feldkirchen-Westerham), Andreas Friedrich (Prien) und Karl Liegl (Flintsbach).

Bei den Vorstandswahlen wurde Georg Huber als erster Vorsitzender bestätigt, ebenso Christoph Schneider als zweiter Vorsitzender. Neue Kassierin ist Nicole Bauer-Schäfer (Edling), neue Schriftführerin Eva Lagler (Flintsbach). Als Revisoren wurden Veronika Wiesböck und Georg Gäch gewählt.

Als Beisitzer gehören dem Gremium künftig unter anderem Vertreter aus zahlreichen Gemeinden des Landkreises an, darunter Bad Feilnbach, Flintsbach, Prien, Stephanskirchen, Riedering, Soyen, Kolbermoor, Brannenburg und Pfaffing.

Beitragsanpassung beschlossen

Abschließend beschloss die Versammlung eine Erhöhung des Mitgliedsbeitrags für Ortsvereine von 30 auf 50 Euro. Der Beitrag pro Mandatsträger bleibt unverändert bei fünf Euro
(Quelle: Pressemitteilung .Parteifreie /ÜWG Kreisverband Rosenheim / Beitragsbild: Parteifreie /ÜWG Kreisverband Rosenheim) 

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