Südliches Oberbayern – Am zweiten Feriensamstag (8. August) hat die Polizei im südlichen Oberbayern verstärkt die geltenden Durchfahrtsverbote bei Staus auf der A8 kontrolliert (wir berichteten). Insgesamt waren rund 70 Polizeibeamte im Einsatz. 157 Fahrzeugführer wurden nach dem Verlassen der Autobahn kontrolliert, 132 davon wieder auf die A8 zurückgeleitet.
Die Schwerpunktkontrollen waren bereits im Vorfeld angekündigt worden. Hintergrund ist das erfahrungsgemäß hohe Verkehrsaufkommen während der Ferienreisezeit. Unterstützt wurden die örtlichen Polizeidienststellen von Kräften der Bayerischen Bereitschaftspolizei.
Stau nach Unfall bei Anger
Bereits gegen 10.20 Uhr, also noch vor Beginn des eigentlichen Schwerpunkteinsatzes um 11 Uhr, bildete sich auf der A8 in Richtung Salzburg bei der Anschlussstelle Anger (Landkreis Berchtesgadener Land) ein mehrere Kilometer langer Stau. Ursache war ein Verkehrsunfall.
Dabei stellte die Polizei auch Ausweichverkehr fest. An der Anschlussstelle Anger kontrollierten die Einsatzkräfte 77 Pkw. Alle wurden wieder auf die Autobahn zurückgeleitet.
Der Verkehr hatte sich nach kurzer Zeit wieder verflüssigt. Die Einsatzkräfte aus dem später beginnenden Schwerpunkteinsatz konnten deshalb anschließend an anderer Stelle eingesetzt werden.
55 Fahrzeuge bei Holzkirchen zurückgeleitet
Gegen 11.30 Uhr kam es auf der A8 in Richtung München zwischen Otterfing und Weyarn (Landkreis Miesbach) zu einer weiteren Stauung. An der Anschlussstelle Holzkirchen entstand dadurch Ausweichverkehr ins untergeordnete Straßennetz. Dort kontrollierten die Einsatzkräfte 80 Verkehrsteilnehmer. 55 von ihnen wurden wieder auf die Autobahn zurückgeleitet.
Die Polizei beobachtete während des Einsatzes laufend die Verkehrslage und wertete auch Informationen aus Verkehrsdiensten aus. Dadurch konnten die Einsatzkräfte dorthin verlagert werden, wo sich Verkehrsprobleme abzeichneten.
Bis zum Einsatzende um 18 Uhr gab es auf der A8 lediglich abschnittsweise zähfließenden Verkehr. An wechselnden Anschlussstellen zeigte die Polizei weiterhin Präsenz. Weitere größere Staus und daraus resultierender Ausweichverkehr wurden bis zum Ende des Einsatzes nicht festgestellt.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)


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