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Rehbock bei Eggstätt tot aufgefunden – Kopf fehlt

Reh schaut aus Feld. Foto: re

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

23. April 2026

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Eggsätt / Landkreis Rosenheim – Ein grausiger Fund hat sich am Mittwochmorgen (22. April 2026) im Bereich der Kreisstraße RO 10 bei Eggstätt ereignet: Ein Jagdrevierpächter entdeckte nahe dem Eschenauer See einen toten Rehbock – mit Schussverletzung und abgetrenntem Kopf. Die Polizei geht von Jagdwilderei aus und bittet um Hinweise.

Am Morgen des 22.04.2026 fand ein Jagdrevierpächter neben der Kreisstraße RO 10, Höhe Weitmoos bei Eggstätt am Eschenauer See, einen verendeten Rehbock im Straßengraben. Das Tier wies eine Schussverletzung im Bauchbereich auf. Besonders auffällig: Der Kopf des Tieres war abgetrennt und konnte trotz Suche mit einem Jagdhund nicht mehr aufgefunden werden.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei hatte der bislang unbekannte Täter bereits mit dem Ausweiden des Wildtieres begonnen. Vermutlich wurde er dabei gestört und ließ den Rehbock unvollständig versorgt am Fundort zurück.

Die Wasserschutzpolizei Prien am Chiemsee ermittelt nun wegen Jagdwilderei sowie eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz.

Zeugen, die in der Nacht vom 21. auf den 22. April 2026 im Bereich des Eschenauer Sees bei Weitmoos verdächtige Fahrzeuge oder Personen beobachtet haben, werden gebeten, sich unter 08051/9057-0 bei der Polizei Prien zu melden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Prien / Beitragsibld: Symbolfoto re)

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