Rosenheim – Nach zwei Jahren intensiver Fachweiterbildung haben am vergangenen Dienstag dreizehn Fach-Gesundheits- und Krankenpfleger für Notfallpflege (DKG) ihre Prüfungen in Theorie und Praxis erfolgreich bestanden.
Die Absolventen feierten ihren Abschluss gemeinsam mit dem fachlichen Kursleiter Michael Rieger, der die Teilnehmenden seit 2024 begleitet hat. Ebenfalls anwesend waren Katja Hertel, stellvertretende Pflegedirektorin der RoMed Kliniken, Dr. Michael Bayeff-Filloff, Chefarzt der Zentralen Notaufnahme des Klinikums Rosenheim, sowie Martina Rost, Leiterin der RoMed Fort- und Weiterbildung.
Hohe Anforderungen in der Notfallpflege
Die Notfallversorgung nimmt im Gesundheitswesen eine zentrale Rolle ein. Katja Hertel betonte in ihrer Ansprache: „Notfallpflege ist mehr als Wissen und Technik. Hier braucht es Präsenz, Empathie und vor allem den Mut, in schwierigen Situationen Ruhe zu bewahren und zugleich schnell zu entscheiden.“
Auch Martina Rost würdigte die Leistung der Absolventen: „Die Gesellschaft braucht Menschen wie Sie, die Verantwortung übernehmen, professionelle Hilfe leisten und dabei menschlich bleiben. Wir sind mit Ihnen in den besten Händen.“
Umfangreiche Ausbildung mit Theorie und Praxis
Die Fachweiterbildung Notfallpflege ist ein fester Bestandteil des Bildungsangebots der RoMed Kliniken. Die Teilnehmer stammen aus den vier Häusern des RoMed-Verbunds sowie aus Kliniken in Altötting, Agatharied, Bad Tölz, Dachau, Landshut, Tutzing und Erding.
Insgesamt absolvierten sie 720 Stunden Theorie sowie 1.800 Stunden praktische Einsätze – unter anderem in Notaufnahme, Intensivstation, Rettungsdienst und Anästhesie. Die Weiterbildung erfolgte berufsbegleitend und vermittelt vertiefte Kompetenzen in der interdisziplinären Notfallversorgung. Zudem eröffnet sie Perspektiven für künftige Leitungsfunktionen im Bereich.
Zum Abschluss feierten die neuen Notfallpflege-Fachkräfte gemeinsam mit Familienangehörigen sowie Kolleginnen und Kollegen ihren erfolgreichen Abschluss.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: Foto RoMed Kliniken)


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