Rosenheim – Auf dem früheren Kathrein-Gelände an der Gießereistraße in Rosenheim soll unter anderem Wohnraum entstehen. Wie sich das Areal künftig entwickeln könnte, war auch Thema beim jüngsten Besuch von Oberbürgermeister Abuzar Erdogan im Kathrein-Werksviertel. Heute sind dort verschiedene Unternehmen, Büros und Bildungseinrichtungen angesiedelt.
Im Mittelpunkt des Gesprächs mit Vertretern der A. und J. Verwaltungs GmbH stand auch die Geschichte des Unternehmens Kathrein. In den 2000er-Jahren war es zeitweise der größte Arbeitgeber Rosenheims und prägte die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt maßgeblich.
Seit dem Wandel des früheren Unternehmensstandorts hat sich das Gelände verändert. Heute wird es von verschiedenen Firmen und Einrichtungen genutzt. Begrünte Innenhöfe und Flächen entlang des Mühlbachs gehören ebenfalls zum Bild des Werksviertels.
Ein Teil des Areals ist bislang unbebaut. Auf dem Grundstück an der Gießereistraße soll künftig unter anderem Wohnraum entstehen. Wie viele Wohnungen geplant sind, wann mit einer Umsetzung zu rechnen ist und wie das Vorhaben konkret aussehen soll, geht aus der Mitteilung der Stadt nicht hervor.
Damit steht das Gelände beispielhaft für die Frage, wie frühere Industriestandorte in Rosenheim künftig genutzt werden können – und wie sich Wohnen, Gewerbe und bestehende Einrichtungen auf innerstädtischen Flächen miteinander verbinden lassen.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Stadt Rosenheim)


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