Rosenheim – Was ist denn hier los? Am Mittwoch (7.. Oktober) standen in der Königstraße plötzlich Wohn- und Produktionswagen dicht an dicht. Eine kleine Filmstadt auf Rädern hatte sich mitten in Rosenheim eingerichtet. Der Grund war schnell gefunden: Die „Rosenheim-Cops“ sind wieder für Dreharbeiten in der Stadt.
Wer an einem Filmset normalerweise nur an Kamera, Regisseur und Schauspieler denkt, bekommt in der Königstraße einen ganz anderen Eindruck davon, was hinter den Kulissen einer Fernsehserie steckt. Da steht ein Wagen für die Garderobe, daneben geht es um Kostüme und Ausstattung, ein anderer ist für die Technik da. Und dazwischen reihen sich Wohn- und Aufenthaltswagen aneinander.
Zusammen wirkt das fast wie ein kleines mobiles Dorf. Nur dass hier niemand Urlaub macht, sondern gearbeitet wird. Die Wagen gehören zum Drehalltag der „Rosenheim-Cops“, deren 26. Staffel derzeit produziert wird. 24 neue Folgen entstehen in Rosenheim, München und Umgebung.
Und dann gab es da noch den Wagen mit den Namensschildern „Igor“ und „Dieter“. Mehr musste ein Fan der Serie eigentlich nicht wissen. Dahinter stecken Igor Jeftić und Dieter Fischer, alias Sven Hansen und Anton Stadler. Offenbar haben auch die beiden Kommissare ihr eigenes kleines mobiles Reich, wenn am Set gerade Drehpause ist.
Wer diesen Wagen nutzt verraten die beiden Namensschilder. Fotos: Josefa Staudhammer
Vom Rathaus zum Polizeipräsidium
Nur ein paar Schritte weiter befindet sich das Rosenheimer Rathaus – zumindest im Fernsehen. Für die „Rosenheim-Cops“ ist es das Polizeipräsidium, vor dem sich seit Jahren die Ermittler und ihre Kollegen versammeln.
Für Fans ist das längst ein beliebtes Fotomotiv. Wer einmal selbst vor dem „Polizeipräsidium“ der Serie stehen möchte, kommt also nicht nur als Zuschauer nach Rosenheim. Immer wieder warten Fans rund um die Drehorte darauf, einen Blick auf die Schauspieler zu erhaschen oder ein Foto zu machen.
Dass hinter den Kulissen deutlich mehr los ist, als es die fertige Folge später vermuten lässt, zeigt die Wagenkolonne in der Königstraße ziemlich eindrucksvoll. Während im Fernsehen am Ende vielleicht nur wenige Minuten daraus werden, braucht es dafür jede Menge Menschen, Technik, Kostüme und eben auch ein ganzes kleines Dorf auf Rädern.
Für Fans gibt es am Samstag, 10. Oktober, übrigens noch eine besondere Gelegenheit, den „Rosenheim-Cops“ ganz nah zu kommen: In der Bavaria Filmstadt findet der große Fantag zur Serie statt. Die Karten waren allerdings innerhalb weniger Minuten ausverkauft – aus Sicht vieler Fans leider viel zu schnell. Wer kein Ticket ergattert hat, kann also weiterhin nur auf das Glück bei den Dreharbeiten in Rosenheim hoffen.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Foto: Josefa Staudhammer)



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