Rosenheim – Am Sonntag (1.2.2026) rief das Offene Antifaschistische Plenum (OAP) Rosenheim erneut zu einer Demonstration gegen die Angriffe auf die Autonome Selbstverwaltung in Nordostsyrien (Rojava) und die deutsche Beteiligung daran auf. Nach Angaben der Veranstalter nahmen rund 250 Teilnehmer an der Kundgebung teil.
Die Demonstration begann mit einer Auftaktkundgebung im Rosenheimer Salingarten und setzte sich anschließend durch die Innenstadt fort. Während des Protestzugs äußerten die Teilnehmer ihre Forderungen und stellten ihre Anliegen öffentlich dar. Eine Aktivistin des OAP erklärte: „Auch wenn mittlerweile ein Waffenstillstand zwischen den kurdischen Selbstverteidigungseinheiten und der syrischen Übergangsregierung geschlossen wurde, bleibt die Lage in Rojava besorgniserregend. Damit humanitäre Unterstützung in kurdische Gebiete gelassen wird und um erneute Angriffe der islamistischen Milizen des syrischen Machthabers Jolani auf Kurdinnen, Jesidinnen, Drusinnen, Alawitinnen und auf alle anderen bedrohten Minderheiten zu verhindern, braucht es nun dringend internationalen Druck.“
Ates Gürpinar, Bundestagsabgeordneter der Partei „Die Linke“ für Rosenheim, sagte: „Die Selbstverwaltung in Rojava ist ein Hoffnungsschimmer für diejenigen, die an eine demokratische, eine feministische, eine emanzipatorische Gesellschaft glauben. Die Kurdinnen und Kurden haben das über Jahre hinweg aufgebaut. Sie waren diejenigen, die den IS zurückgeschlagen haben.“
Während der Demonstration wurde außerdem an den Widerstand der Frauen in Rojhelat (Ostkurdistan) gegen das iranische Mullah-Regime erinnert. Zudem äußerten die Teilnehmer Kritik an Akteuren, die die türkische militärische Expansion in Kurdistan finanziell unterstützen.
(Quelle :Pressemitteilung Offenes Antifaschistisches Plenum Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Antifaschistisches Plenum Rosenheim)


Hoffentlich lesen das möglichst viele Rosenheimer.
Damit sie schon einmal einen Vorgeschmack darauf bekommen welche Themen uns ins Haus stehen,
sollte „Die Linke“ es bei den Kommunalwahlen im März erstmalig in den Rosenheimer Stadtrat schaffen.