Rosenheim – Am ehemaligen Sporthaus-Karstadt-Gebäude in der Münchener Straße 25 in Rosenheim wird derzeit kräftig umgebaut. Schon länger bekannt ist, dass der Drogeriemarkt dm von seinem bisherigen Standort wenige Meter weiter in das Gebäude umzieht. Nun gibt es weitere Details zu den Plänen: Das Gebäude soll um zwei Geschosse aufgestockt werden. In den oberen Etagen sind Wohnungen geplant, im Erdgeschoss neben dm auch ein Café mit Sitzplätzen im Freien.
Die Informationen wurden im jüngsten Stadtentwicklungs- und Bauausschuss bekanntgegeben. Auf Nachfrage von Innpuls.me bestätigte die Stadt Rosenheim die aktuellen Planungen.
Besonders interessant ist ein Detail für die künftigen kleinen Bewohner: Im hinteren Bereich des ersten Obergeschosses soll ein Open-Air-Spielplatz entstehen. Damit soll innerhalb des Gebäudekomplexes auch eine eigene Spielfläche für die Kinder geschaffen werden.
Wohnen, Einkaufen und Café
Das ehemalige Sporthaus-Karstadt-Gebäude bekommt damit eine deutlich gemischtere Nutzung. Im Erdgeschoss ist neben dem künftigen dm-Markt ein Café vorgesehen. Dazu gehören auch Sitzmöglichkeiten im Außenbereich.
In den darüberliegenden Geschossen soll Wohnraum entstehen. Durch die geplante Aufstockung um zwei weitere Geschosse wird sich das Gebäude künftig auch äußerlich verändern.
Weiterer Lesestoff passend zum Thema:
Die Umbauarbeiten laufen bereits. Der Umzug von dm von der Münchener Straße 27 in die Nummer 25 war bereits im vergangenen Jahr angekündigt worden. Hintergrund sind die größeren Räumlichkeiten, die der Drogeriemarkt für seine Erweiterung benötigt.
Auch Abriss war früher im Gespräch
Ursprünglich war für das Gebäude auch einmal ein Abriss mit anschließendem Neubau im Gespräch. Diese Pläne wurden inzwischen verworfen. Stattdessen wird das bestehende Gebäude saniert, umgebaut und nun zusätzlich aufgestockt.
Damit entsteht an der Münchener Straße 25 Schritt für Schritt ein neues Nutzungskonzept: Wo früher Sportartikel verkauft wurden, sollen künftig Menschen wohnen, einkaufen und Kaffee trinken.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)


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