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Rosenheim-Happing: Wohnmobil-Stellplatz bleibt weiter auf Eis

Wohnmobil-Stellplatz ai generiert

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich fĂŒr die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.
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30. MĂ€rz 2026

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Lesezeit: 2 Minute(n)

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Happing / Rosenheim – Im Dezember 2023 sprachen sich die Rosenheimer StadtrĂ€te einstimmig dafĂŒr aus, ein Projekt fĂŒr einen Wohnmobil-Stellplatz im Stadtteil Happing weiterzuverfolgen. Nach Einleitung des Bebauungsplanverfahrens sollte eine Vorentwurfsplanung erstellt und ein Gutachten in Auftrag gegeben werden. Gut zwei Jahre spĂ€ter ist es still um das Vorhaben geworden, und konkrete Schritte sind bisher nicht umgesetzt worden. Innpuls.me hat beim Pressesprecher der Stadtverwaltung nachgefragt, wie der aktuelle Stand ist.

Damals war geplant, 30 bis 35 StellplĂ€tze nahe dem Happinger See zwischen Seestraße und der Bahnlinie Rosenheim–Kiefersfelden anzulegen. Die Ausstattung sollte Duschen, StromanschlĂŒsse, Frischwasser und eine Abwasser-Entleerungsstation umfassen (wir berichteten).

Zwei Jahre Ruhe nach einstimmigem Beschluss

Nach der Entscheidung der StadtrĂ€te trat zunĂ€chst Ruhe ein: Das Thema verlor an Sichtbarkeit, und seitdem war kaum noch etwas zu hören. Auf Nachfrage von Innpuls.me teilte die Stadtverwaltung nun mit, dass das Projekt aktuell ruht. Grund seien die LĂ€rmemissionen durch die Bahn, die nah der geplanten FlĂ€che vorbeifĂŒhrt.

Regionale Alternativen entstehen

WĂ€hrend in Rosenheim also weiter kein Stellplatz entsteht, tut sich in der Region etwas: In Übersee am Chiemsee entsteht derzeit ein neuer Wohnmobil-Stellplatz mit 44 Parzellen, nur rund 50 Meter vom Seeufer entfernt. Die Eröffnung ist fĂŒr Anfang Mai 2026 geplant. Der Betreiber erzĂ€hlte im GesprĂ€ch mit Innpuls.me, dass er sich in der Vergangenheit mehrfach bei der Stadt Rosenheim angeboten habe – bisher jedoch ohne Erfolg.

Boom beim Wohnmobilurlaub hÀlt an

Der Trend spricht fĂŒr die Notwendigkeit solcher Angebote: Urlaub mit dem Wohnmobil boomt weiterhin. Laut dem Caravaning Industrie Verband Deutschland (CIVD) wurden 2025 ĂŒber 94.000 Freizeitfahrzeuge neu zugelassen. Auch der Bestand liegt mittlerweile ĂŒber eine Million zugelassener Wohnmobile (Quelle: CIVD/Jahresbericht 2025, civd.de).

Wer von Rosenheim aus einen Stellplatz sucht, hat aktuell folgende Möglichkeiten in der NĂ€he: Schechen am Erlensee, Stephanskirchen, Riederung und Bad Endorf. Ein kurzfristiges Angebot innerhalb der Stadt Rosenheim bleibt jedoch aus – trotz steigender Nachfrage und wachsendem Trend zum Wohnmobilurlaub.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto ai generiert)

5 Kommentare

  1. das war bei der Festlegung der FlĂ€che ja Scheitern mit Ansage, man musste fast glauben, dass es gar nicht gewollt war, hier etwas zu bewegen fĂŒr Rosenheim. Und wer hĂ€tte als Camper einen Platz neben den Bahnlinien angesteuert ? Hoffen wir, dass es mit dem neuen Stadtrat und OB weitergeht in dieser Sache.

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  2. Die Frage ist doch ob eine Stadt die sowieso flĂ€chenmĂ€ssig zu den kleinsten StĂ€dten in Bayern zĂ€hlt und bereits jetzt aus allen NĂ€hten quillt und zwischen den Großgemeinden Kolbermoor (Stadt), Raubling und Stephanskirchen eingezwĂ€ngt ist unbedingt jeden ScheI… selbst vorhalten muss.

    Was könnten wir noch alles brauchen in der Stadt?

    Wir haben noch keinen Atomreaktor, keinen eigenen Flughafen im Stadtgebiet und bestimmt wĂŒrde auch eine eigene Rosenheimer Formel1 Rennstrecke die Gewrbesteuereinnahmen nur so sprudeln lassen.

    Als Happinger reicht mir das enorme Verkehraufommen in der Istform bereits mehr als vollkommen aus.

    Wird sicher noch romantischer wenn zu dem ganzen Verkehr zu den Seen dann auch noch die ganzen Dieselmotoren ĂŒber die Rampe der geplanten ÜberfĂŒhrung in der Seestraße röhren.

    Da findet man dann genau das was man sucht.

    Ruhe und Erholung im Verkehrschaos .

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  3. Ich sehe das auch kritisch.

    Das Beispielbild ist doch schon Kitsch.

    In Happing ist nix mit Natur und grĂŒnen HĂŒgeln.

    Der Wohnmobilstellplatz wĂ€re eingezwĂ€ngt zwischen Bahn-Hauptverkehrstrasse, Bauschuttdeponie und Straße und zudem einen halben Kilometer vom See entfernt ohne jede Sichtverbindung zum See.

    Zudem kein natĂŒrliches GewĂ€sser sondern plumper Baggersee, was man an der relativen UnzugĂ€nglichkeit (Ufersteilheit) teilweise sogar im Badebereich bemerkt.

    Da kann ich mir nicht vorstellen, dass da jemand lÀnger als unbedingt nötig bleibt.

    Das wird – wenn ĂŒberhaupt – ein klassischer Etappen- bzw. Transitplatz.

    Wohnmobile in Happing? Eine Schnapsidee.

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  4. Ihre Schwurbelein und Fehlinfos sind die eine Sache. Das Innpuls Ihnen auch noch fĂŒr sowas eine Plattform bietet die andere und zeugt sehr davon wo diese Nachrichten Seite hin will.

    Als gewĂ€hlter Stadtrat sollte man aber vielleicht an seinem Ton, seinen Aussagen und allgemein an seinem Verhalten arbeiten. Als ReprĂ€sentant einer Stadt die stark vom Tourismus abhĂ€ngig ist solche Aussagen zu treffen ist einfach nur Fehl am Platz lĂ€sst viele daran zweifeln ob Ihr Stuhl in verschiedenen Gremien ĂŒberhaupt Sinn macht.

    Sie sind demokratisch gewĂ€hlt, ja – Aber nun wĂ€re es an der Zeit Ihre Stimme sinnvoll zu nutzen und nicht jegliche Freizeit auf Plattformen und Social Media zu verbringen. Das vernebelt wohl die Gedanken wie man an den zahlreichen kruden Kommentaren sieht.

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    • Josefa Staudhammer

      Hinweis der Redaktion:
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      Mit freundlichen GrĂŒĂŸen
      Redaktion
      Innpuls.me

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