Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in die Zeit um ca. 1975. Unsere alte Aufnahme zeigt das Städtische Freibad Rosenheim.
Zu sehen sind die beiden Schwimmbecken der Anlage – allerdings ohne den ganz großen Trubel, der an heißen Sommertagen sicherlich auch damals schon gab. Ein Detail, das sofort ins Auge fällt, sind die beiden Rutschen am Kinderbecken, die damals für viele junge Badegäste ein echtes Highlight waren.
Die 1970er Jahre waren für das Freibad eine Zeit des unbeschwerten Massenbadespaßes. Möglich wurde das auch durch eine deutliche Erweiterung der Liegeflächen wenige Jahre zuvor. 1965 wurde der südlich des Bades gelegene, verschlammte „Stadtsee“, im Volksmund auch „Mückenweiher“ genannt, endgültig zugeschüttet. Die neu gewonnene Fläche entwickelte sich in den 70ern zu einer großen Liegewiese, die an heißen Tagen entsprechend gut genutzt wurde.
Gleichzeitig prägten noch die Umbauten aus den Jahren 1956/57 das Bild des Bades. Dazu gehörte ein zweigeschossiger Zweckbau aus Beton, in dem Kasse, Umkleiden und sogar die Dienstwohnung des Bademeisters untergebracht waren. Viele Rosenheimer kannten das Freibad trotz seiner modernen Ausstattung weiterhin unter dem liebevollen Namen „Schwimmschule“.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)


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