Rosenheim – Die Industrie in Stadt und Landkreis Rosenheim bleibt stark vom ExportgeschĂ€ft geprĂ€gt. Im vergangenen Jahr erzielten die erfassten Industriebetriebe der Region einen Auslandsumsatz von rund 2,7 Milliarden Euro. Das teilte die IHK fĂŒr MĂŒnchen und Oberbayern mit.
Grundlage der Zahlen ist der Jahresbericht âVerarbeitendes Gewerbe in Bayernâ des Bayerischen Landesamts fĂŒr Statistik. Erfasst wurden 28 Industriebetriebe in der Stadt Rosenheim sowie 183 Betriebe im Landkreis Rosenheim.
Exportquote liegt bei 44 Prozent
Insgesamt erwirtschafteten die Industriebetriebe in der Region Rosenheim im Jahr 2025 einen Umsatz von rund 6,4 Milliarden Euro. In den Unternehmen arbeiteten insgesamt etwa 22.000 BeschÀftigte.
Der Anteil des Umsatzes aus dem AuslandsgeschĂ€ft lag damit bei rund 44 Prozent. Damit wurde fast jeder zweite Euro der regionalen Industrie im Ausland erwirtschaftet. Im Vergleich zum Vorjahr blieb die Exportquote nahezu stabil. Der Auslandsumsatz ging um rund ein Prozent zurĂŒck.
Nach Angaben der IHK zĂ€hlen vor allem Fahrzeuge, Maschinen und elektrotechnische Erzeugnisse zu den wichtigen Exportprodukten. Zu den wichtigsten AbsatzmĂ€rkten Bayerns gehörten 2025 die USA, Ăsterreich, Frankreich, Italien und China.
IHK sieht AuslandsgeschĂ€ft als wichtige StĂŒtze
âDie Beliebtheit von Produkten âMade in Bavariaâ bleibt weltweit ungebrochen. WĂ€hrend viele Unternehmen aufgrund der Wirtschaftskrise eine fehlende Inlandsnachfrage beklagen, erweist sich das AuslandsgeschĂ€ft als stabiler Anker fĂŒr die Wirtschaftâ, sagt IHK-HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrer Manfred GöĂl.
Bewerbung fĂŒr Exportpreis Bayern möglich
Die IHK weist auĂerdem auf den Exportpreis Bayern 2026 hin. Der Wettbewerb richtet sich an innovative, exportorientierte Unternehmen mit bis zu 100 BeschĂ€ftigten. Bewerbungen sind noch bis zum 31. Juli möglich.
(Quelle: Pressemitteilung IHK fĂŒr MĂŒnchen und Oberbayern / Beitragsbild: Symbolfoto re)


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