Nachrichten, Informationen und Geschichten aus Rosenheim

Rotwild in Bayern genetisch gut aufgestellt – BBV sieht keinen Handlungsbedarf für pauschale Änderungen

Hirsch entspannt liegend in einer Wiese. Foto: re

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

13. Juni 2026

Lesezeit: 2 Minute(n)

Velkolepá autonehoda v Schliersee se stala známou mnoha hráčům online kasin. Podle policie k nehodě došlo kolem 00:40 ráno a podle dosavadních informací zůstali dva cestující bez zranění, přečtěte si také o nových českých online kasinech https://sancenavyhru.website3.me/. Také krátce před hasičskou zbrojnicí v Neuhausu zaparkovali dva hráči online kasina auto a nasedli do Passatu s poznávací značkou Tölzer, což nezůstalo bez povšimnutí pozorných přihlížejících.

München / Bayern – Der Bayerische Bauernverband (BBV) sieht im Abschlussbericht zur Rotwildgenetik in Bayern eine Bestätigung für die bisherige Rotwildpolitik. Die Untersuchung der Technischen Universität München kommt nach Angaben des Verbands zu dem Ergebnis, dass die bayerischen Rotwildbestände insgesamt genetisch stabil und vital sind.

BBV-Präsident Günther Felßner bewertet die Ergebnisse als Beitrag zur Versachlichung der Debatte. Die Sorge vor einer landesweiten genetischen Verarmung des Rotwildes werde durch die Daten nicht bestätigt, so Felßner. Pauschale Änderungen an den bestehenden Rotwildgebieten seien daher nicht begründet.

Nach Darstellung des Verbands zeigt der Bericht, dass sieben von zehn Rotwildgebieten in Bayern einen guten bis sehr guten genetischen Zustand aufweisen. Dazu zählen unter anderem das Hochgebirge in Oberbayern, der Bayerische Wald, Schwaben sowie Regionen in der Oberpfalz, im Fichtelgebirge und im Spessart/Rhön. Diese Gebiete umfassen einen Großteil der bayerischen Rotwildvorkommen.

Die Untersuchung der Technische Universität München betrachtet nach BBV-Angaben zudem auch grenzüberschreitende Lebensräume, in denen genetischer Austausch stattfindet.

Einzelne Regionen mit weiterem Prüfbedarf

Lediglich für drei Vorkommen – Isarauen, Haßberge und Odenwald – sieht der Bericht laut BBV weiteren Untersuchungsbedarf. Für die Isarauen wird eine mögliche gezielte Unterstützung durch Tiere aus anderen Beständen unter wissenschaftlicher Begleitung erwähnt. Für die beiden anderen Regionen stehen vor allem Analysen zur besseren Vernetzung der Lebensräume im Fokus.

Aus Sicht des Verbands müssen mögliche Maßnahmen dabei mit Belangen von Grundeigentümern, Landwirtschaft und Waldentwicklung abgestimmt werden. Eine unkontrollierte Ausweitung von Rotwildbeständen solle vermieden werden.

Felßner betont, dass Rotwildmanagement in einer intensiv genutzten Kulturlandschaft klare Regeln und verlässliche Umsetzung brauche. Genetische Aspekte dürften nicht automatisch zu einer Ausweitung der Rotwildgebiete führen.

Der BBV sieht sich durch den Bericht in seiner bisherigen Linie bestätigt. Entscheidungen im Rotwildmanagement müssten weiterhin auf wissenschaftlichen Daten beruhen. Punktuelle Fragen sollten nun gezielt und regional differenziert weiter untersucht werden, so der Verband.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerischer Bauernverband / Beitragsbild: Symbolfoto re)

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.