Nachrichten, Informationen und Geschichten aus Rosenheim

Sepp Hofer kritisiert Zusammenarbeit im Landratsamt und zieht sich zurück

Copyright Sepp Hofer

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

16. Mai 2026

Lesezeit: 2 Minute(n)

Velkolepá autonehoda v Schliersee se stala známou mnoha hráčům online kasin. Podle policie k nehodě došlo kolem 00:40 ráno a podle dosavadních informací zůstali dva cestující bez zranění, přečtěte si také o nových českých online kasinech https://sancenavyhru.website3.me/. Také krátce před hasičskou zbrojnicí v Neuhausu zaparkovali dva hráči online kasina auto a nasedli do Passatu s poznávací značkou Tölzer, což nezůstalo bez povšimnutí pozorných přihlížejících.

Rosenheim – Nach der konstituierenden Sitzung des neuen Kreistags im Landkreis Rosenheim stehen die stellvertretenden Landrätinnen und Landräte fest. (wir berichteten). Nicht mehr Teil dieses Gremiums ist Sepp Hofer, der nicht erneut für das Amt kandidiert hat. Als Gründe nennt er insbesondere fehlende Zusammenarbeit innerhalb der Landkreisführung sowie politische Differenzen.

Hofer hatte das Amt des stellvertretenden Landrats nach eigenen Angaben sechs Jahre lang ausgeübt. Für die neue Amtsperiode steht er nicht mehr zur Verfügung.

„Zusammenarbeit und Austausch nicht ausreichend“

Zur Begründung seiner Entscheidung verweist Hofer auf aus seiner Sicht fehlenden Austausch innerhalb der Landkreisführung. Demokratie lebe vom Dialog, vom gegenseitigen Vertrauen und vom ehrlichen Miteinander, erklärte er.

„Ich habe mir diese Entscheidung nicht leicht gemacht. Aber für mich lebt Demokratie vom Austausch, vom gegenseitigen Vertrauen und vom ehrlichen Dialog. Genau das habe ich in den vergangenen Jahren leider zu wenig unter der Führung von Otto Lederer erlebt“, so Hofer.

Die Zusammenarbeit habe sich aus seiner Sicht auf wenige Kontakte beschränkt, darunter ein gemeinsames Essen während der Corona-Zeit sowie ein Telefonat im Zusammenhang mit einer Flüchtlingsunterkunft in Rott am Inn. Auf die Frage nach einer stärkeren Einbindung der Stellvertreter habe er nach eigenen Angaben die Antwort erhalten: „Wenn ich nichts höre, dann wird es schon passen.“ Dies sei ihm persönlich zu wenig gewesen.

Das Amt des stellvertretenden Landrats müsse nach seiner Auffassung über eine reine Repräsentationsfunktion hinausgehen und von Zusammenarbeit, Einbindung und gegenseitigem Respekt geprägt sein.

Politische Differenzen bei zentralen Themen

Inhaltliche Unterschiede habe es nach Darstellung Hofers unter anderem beim Brenner-Nordzulauf gegeben. Er spricht sich dabei für den Ausbau der Bestandsstrecke aus und lehnt zusätzliche Gleise durch die Region ab. Auch bei der Flüchtlingspolitik im Landkreis Rosenheim sowie beim Umgang mit Biberpopulationen habe es unterschiedliche Auffassungen gegeben. Zudem sieht er Verbesserungsbedarf bei Verwaltungsabläufen im Landratsamt und fordert effizientere und praxisnähere Prozesse. „Meiner Meinung nach muss ein Landrat die Interessen der Bürgerinnen und Bürger unseres Landkreises hören, ernst nehmen und berücksichtigen. Gerade bei kontroversen Themen braucht es parteiübergreifende Lösungen für die Menschen vor Ort – und keine Politik an den Bürgern vorbei.“

Hofer betonte zugleich, dass er öffentliche Kritik in den vergangenen Jahren bewusst zurückhaltend geäußert habe. Dies sei aus Rücksicht auf die Person des Landrats erfolgt. Nun wolle er seine politische Haltung deutlicher formulieren.

Selbstverständnis und weitere Arbeit

Der langjährige stellvertretende Landrat hob zudem die Bedeutung der politischen Mitte hervor, die aus seiner Sicht gestärkt werden müsse.

„Ich bin ein Mensch, der die politische Mitte schätzt und sie auch verteidigt. Ich habe in den vergangenen Jahren erlebt, was von links und rechts auf unsere Gesellschaft einwirkt. Gerade in der heutigen Zeit ist es wichtiger denn je, dass die demokratische Mitte zusammenhält.“

Seine politische Arbeit werde er weiterhin in anderen Funktionen fortsetzen. Hofer bleibt Bezirksrat, Kreisrat sowie Gemeinderat in Halfing und kündigt an, sich dort weiterhin für den Landkreis einzusetzen.
(Quelle: Pressemitteilung Sepp Hofer Beitragsbild: Copyright Sepp Hofer)

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.