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Sonnenstürme und Polarlichter: Vortrag an der TH Rosenheim

Polarlichter über Rosenheim. Foto: Archiv Innpuls.me

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

17. April 2026

Lesezeit: 2 Minute(n)

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Rosenheim – Am Donnerstag, 23. April 2026, um 18.30 Uhr spricht Sami Solanki im Raum B0.23 der Technische Hochschule Rosenheim über die Auswirkungen der Sonnenaktivität auf die Erde – und warum Polarlichter inzwischen auch in Bayern zu sehen sind.

Die Sternwarte Rosenheim lädt zu einem öffentlichen populärwissenschaftlichen Vortrag ein. Referent ist Sami Solanki vom Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung. Sein Thema: „Die eruptive Sonne und ihr Einfluss auf die Erde“.

Polarlichter in Bayern

Im Mittelpunkt steht die Frage, warum Polarlichter zunehmend auch in südlicheren Regionen wie Bayern auftreten. Die Sonne ist ein aktiver Stern: Sonnenflecken, Sonnenwind, energiereiche Eruptionen (Flares) und gewaltige Massenauswürfe prägen ihr Verhalten. Diese Prozesse beeinflussen die Magnetosphäre und die obere Atmosphäre der Erde und können unter anderem Polarlichter auslösen. Bei besonders starker Sonnenaktivität – wie in den Jahren 2024, 2025 und zuletzt im Januar 2026 – sind diese sogar in Südeuropa sichtbar.

Neben beeindruckenden Himmelsphänomenen können solche Ereignisse auch technische Systeme beeinträchtigen. Dazu zählen etwa Satelliten, Funk- und Stromnetze oder Radaranlagen. In extremen Fällen, etwa bei sogenannten Superflares, sind auch gravierende Schäden möglich. Historische Hinweise darauf liefert ein Ereignis aus dem Jahr 1859, bei dem es weltweit zu Funkenschlägen in Telegrafenempfängern kam.

Neue Erkenntnisse aus der Forschung, unter anderem durch die Untersuchung anderer Sterne und von Baumringen, geben Hinweise darauf, wie häufig besonders starke Sonnenereignisse auftreten. Als Hauptursache gilt das komplexe Magnetfeld der Sonne, das auch für die Vorhersage solcher Ereignisse eine entscheidende Rolle spielt. Allerdings ist die Prognose bislang nur eingeschränkt möglich. Künftige Verbesserungen erhofft sich die Wissenschaft unter anderem von der geplanten Vigil-Mission der ESA.

Sami K. Solanki ist Direktor am Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung in Göttingen. Er forscht zur magnetischen Aktivität der Sonne, zu ihrer Variabilität und zu deren Einfluss auf das Erdklima – auch in historischen und prähistorischen Zeiträumen. Sein Team untersucht zudem die Struktur und Dynamik der Sonnenatmosphäre sowie die Variabilität von Sternen und entwickelt Instrumente für verschiedene Formen der Sonnenbeobachtung.

Der Vortrag findet im Raum B0.23 (Hauptfoyer, dann rechts hinten) am Campus Rosenheim der Technischen Hochschule Rosenheim (Hochschulstraße 1) statt. Weitere Informationen sind online verfügbar.
(Quelle: Pressemitteilung Sternwarte Rosenheim / Beitragsbild. Archiv Innpuls.me)

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