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Städtische Mädchenrealschule Rosenheim, 1976

Städtische Mädchenrealschule Rosenheim im Jahr 1976. Foto: Archiv Herbert Borrmann - Krämer

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

25. Mai 2026

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Rosenheim –  Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1976. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist die Städtische Mädchenrealschule Rosenheim an der Ebersberger Straße.

Der Blick zeigt den Schulstandort in einer Zeit, in der das Gelände noch deutlich kompakter wirkte als heute – der später errichtete Erweiterungsbau war damals noch nicht vorhanden. Die Aufnahme vermittelt damit ein Stück Schulgeschichte aus einer Phase, in der sich die Städtische Mädchenrealschule noch in einer früheren baulichen Struktur befand. Viele der heutigen Gebäudeteile und Erweiterungen kamen erst in den folgenden Jahrzehnten hinzu.

Wurzeln reichen bis ins 19. Jahrhundert zurück

Die Geschichte des Schulstandorts selbst ist jedoch deutlich älter. Bereits Ende des 19. Jahrhunderts wurde in Rosenheim durch die „Armen Schulschwestern“ höhere Mädchenbildung ermöglicht. Anfang des 20. Jahrhunderts entstand an der Ebersberger Straße ein neues Schulhaus mit Internat, das als „Höhere Töchterschule“ genutzt wurde.

Im Jahr 1916 wurde daraus schließlich eine eigenständige dreiklassige Mädchenmittelschule beziehungsweise Realschule.

Entwicklung über Jahrzehnte

Über die Jahrzehnte hinweg entwickelte sich die Schule kontinuierlich weiter. Neue pädagogische Anforderungen, steigende Schülerzahlen und veränderte Schulstrukturen führten zu mehreren Ausbau- und Umstrukturierungsphasen. 1969 folgte schließlich die Verstaatlichung des Schulbetriebs.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann – Krämer/ Bildtext: Karin Wunsam)

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