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Starbulls gegen 2:0-Führung aus der Hand und verlieren deutlich in Dresden

Klare Niederlage der Starbulls Rosenheim in Dresden nach 2:0 Führung. Foto: Copyright Julia Peter

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

24. Oktober 2026

Lesezeit: 3 Minute(n)

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Rosenheim / Dresden – Zwei schnelle Tore, ein Traumstart – und am Ende eine klare Niederlage: Die Starbulls Rosenheim haben bei den Dresdner Eislöwen eine 2:0-Führung verspielt und am elften Spieltag der DEL2 mit 2:6 verloren. Damit kassierten die Grün-Weißen ihre dritte Niederlage in Folge und rutschten in der Tabelle auf den vorletzten Platz ab. Vor allem die Fehler in der Defensive machten es den Gastgebern leicht.

Vor 4.009 Zuschauern erwischten die Rosenheimer zunächst den besseren Start. Keaton Mastrodonato brachte sein Team in Überzahl nach neun Minuten in Führung. Nur 27 Sekunden später legte Jordan Taupert das 2:0 nach. Die Starbulls hatten die Partie damit früh in ihre Richtung gelenkt – konnten den Vorsprung aber nicht behaupten.

Dresden kommt zurück ins Spiel

Starbulls-Trainer Jari Pasanen hatte nach dem Ausfall in der Vorwoche wieder Keaton Mastrodonato im Aufgebot. Der Stürmer nutzte gleich das erste Rosenheimer Powerplay: Nach einer Vorlage von Jordy Bellerive hob er den Puck über die Stockhand von Dresdens Torwart Marvin Berbner ins Netz. Kurz darauf erhöhte Taupert nach Vorarbeit von Samir Kharboutli mit einem platzierten Abschluss auf 2:0.
Pasanen hatte anschließend das Gefühl, dass Dresden nach dem Doppelschlag zunächst angeschlagen war und Rosenheim sogar das 3:0 hätte nachlegen können. Stattdessen verkürzte Felix Krüger in der 16. Minute mit einem Schuss in den rechten Winkel auf 1:2. Die Starbulls hatten ihm dabei zu viel Platz gelassen.

Im zweiten Drittel wurden die Eislöwen stärker. Rosenheim verlor zunehmend die Ordnung im eigenen Spiel und musste sich mehrfach auf Torwart Christopher Kolarz verlassen. Der verhinderte zunächst weitere Gegentreffer. Auch in einer kurzen Rosenheimer Drangphase mit Chancen von Jordy Bellerive und Kevin Norén blieb Dresdens Schlussmann auf dem Posten.

In der 36. Minute fiel dann der Ausgleich – nach einem folgenschweren Fehler der Gäste. Mastrodonato spielte in der eigenen Zone einen riskanten Pass in den Slot, den Dresdens Tom Knobloch abfing und zum 2:2 verwertete. Kurz vor der zweiten Pause ging Dresden sogar in Führung: Ricardo Hendreschke fälschte einen Schuss von David Suvanto am Torraum zum 3:2 ab.

Drei weitere Gegentore im Schlussdrittel

Im letzten Drittel wollten die Starbulls den Ausgleich erzwingen, kamen aber nicht mehr zu länger anhaltendem Druck. Stattdessen nutzten die Gastgeber die sich bietenden Räume. In der 48. Minute scheiterte Kolarz zunächst an Dresdens Dane Fox, doch Sebastian Gorcik setzte nach und schob zum 4:2 ein. 

Rosenheim hatte anschließend Möglichkeiten, noch einmal heranzukommen. Lewis Zerter-Gossage und Mastrodonato kamen zu guten Chancen, doch der nächste Treffer gelang erneut Dresden. Während Scott Feser wegen übertriebenen Nachsetzens gegen den Dresdner Torwart auf der Strafbank saß, fälschte Gorcik in der 52. Minute einen Schuss von Gregory Kreutzer zum 5:2 ab.

Auch in eigener Überzahl gelang den Starbulls keine Antwort. Stattdessen kamen Alec Alroth und Drew LeBlanc bei Unterzahl-Konterangriffen der Eislöwen zu Chancen auf den sechsten Treffer. Der fiel schließlich 18 Sekunden vor Schluss: David Suvanto traf bei doppelter Überzahl mit einer Direktabnahme zum 6:2-Endstand.

Starbulls rutschen auf den vorletzten Tabellenplatz

Auch die Ergebnisse der Konkurrenz verschärften die Lage für Rosenheim. Weiden gewann auswärts mit 5:1 gegen Kassel, Freiburg setzte sich mit 4:2 bei den Lausitzer Füchsen durch. Dadurch rutschten die Starbulls auf den vorletzten Tabellenrang ab

„Wir haben die Eislöwen mit unseren Fehlern stark gemacht“, stellte Pasanen nach der Partie fest. Viel Zeit zum Grübeln bleibt nicht: Am Sonntag, 25. Oktober, wollen die Rosenheimer vor heimischem Publikum wieder punkten. Zu Gast in der SPIE Arena sind die Memmingen Indians, die aus der Oberliga Süd aufgestiegen sind. Spielbeginn ist um 17 Uhr. Ticktes gibt es online. 
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild: Copyright: Julia Peter)

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