Stephanskirchen / Landkreis Rosenheim – Ein 64-jähriger Autofahrer ist am Donnerstagnachmittag (24. September) in Stephanskirchen von der Straße abgekommen und mit seinem Wagen eine Böschung am Bahngleis hinuntergefahren. Das Auto kam erst nach rund 100 Metern entlang des Gleises zum Stehen.
Der Unfall ereignete sich gegen 13.45 Uhr. Der Mann aus Prutting war mit seinem Pkw auf der Krottenmühlstraße in nordöstlicher Richtung unterwegs, als er aus bislang ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn abkam. Anschließend fuhr er, nach den Angaben der Polizei, die Böschung hinunter und bewegte sich noch etwa 100 Meter am Gleis entlang, bevor das Fahrzeug zum Stillstand kam.
Der 64-Jährige verletzte sich bei dem Unfall leicht und wurde zur Behandlung ins Klinikum gebracht. Hinweise auf eine Beteiligung anderer Verkehrsteilnehmer oder eine Fahruntüchtigkeit des Mannes ergaben sich laut Polizei nicht.
Bahnverkehr blieb unbeeinträchtigt
Obwohl das Auto am Gleis zum Stehen kam, wurde der Schienenverkehr nicht beeinträchtigt. Der Wagen befand sich unterhalb des Bahngleises.
Am Pkw entstand ein Sachschaden von rund 16.000 Euro. Das Fahrzeug musste abgeschleppt werden. Dafür wurde die Oberleitung kurzzeitig abgeschaltet. Gegen den Fahrer leitete die Polizei ein Bußgeldverfahren ein.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)


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