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Störche verzichten auf Reisen

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

18. Dezember 2021

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Bayern – Störche überwintern im warmen Süden!? Nicht alle. Um die 300 Weißstörche überwintern heuer bei uns in Bayern (Quelle. br.de). Beim Landesbund für Vogelschutz (LBV) gehen deswegen immer wieder einmal Anrufe besorgter Bürger ein.

Diese Befürchtungen seien unbegründet, schreibt der LBV auf seiner Internetseite. In milden Wintern würden Störche genügend Nahrung finden, um die kalten Monate auch in Bayern gut zu überstehen.
Als großem Vogel mache dem Storch die Kälte kaum etwas aus, da er Wärme wesentlich besser speichern könne als kleine Singvögel wie beispielsweise der Spatz, der ja immer bei uns überwintert. 
Ein Eingreifen in die Natur sei nicht nötig. Die Einrichtung einer Futterstehe sei sogar eher nachteilig, weil sich die Vögel damit von der Fütterung abhängig gemacht werden könnten. 
Mit dem veränderten Reiseverhalten der Störche lasse sich aber kein direkter Zusammenhang mit dem Klimawandel herstellen. Denn auch Weißstörche aus ehemaligen Zucht und Pflegestationen hätten sich im Laufe der Jahre das Zugverhalten abgewöhnt. 
(Quelle: www.lbv.de)

Hier noch  14 interessante Fakten zu Störchen speziell für unsere kleinen Leser: 

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