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Symbolischer Spatenstich in Pang: Ende der Platznot an Grundschule und Kinderhaus rückt näher

Symbolischer Spatenstich für mehr Platz in der Grundschule Pang in Rosenheim. Foto: Karin Wunsam

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

10. Februar 2026

Lesezeit: 2 Minute(n)

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Rosenheim – Mit dem symbolischen Spatenstich am heutigen Dienstagnachmittag (10.2.2026) ist im Rosenheimer Stadtteil Pang der Startschuss für ein Bauprojekt gefallen, das die Platznot an der Grundschule und im benachbarten Kinderhaus beenden soll. 

Ziel der Baumaßnahme ist die Schaffung von Klassenräumen für vier zusätzliche Grundschulklassen sowie neuer Aufenthalts- und Mittagsessensräume für die offene Ganztagesschule. Gleichzeitig wird das benachbarte Kinderhaus deutlich erweitert: Künftig entstehen dort Betreuungsplätze für insgesamt 125 Kinder in drei Kindergarten- und zwei Hortgruppen. Bisher standen lediglich 50 Plätze zur Verfügung. Träger der Einrichtung bleibt die Caritas.

Beim symbolischen Spatenstich am heutigen Dienstagnachmittag betonte Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März die Bedeutung des Projekts mit Blick auf die künftige Entwicklung der Stadt. „In den nächsten Jahren wird die Zahl der Grundschüler in unserer Stadt stark steigen. Deswegen haben wir ein massives Investitionsprogramm für die Rosenheimer Grundschulen und die Ganztagesbetreuung auf den Weg gebracht. Mit dem Erweiterungsbau in Pang startet nun das erste Projekt .Denn für gute Bildung müssen die richtigen Rahmenbedingungen geschaffen werden – und das sind auch Raumbedingungen“, erklärte März. An dem Termin nahmen neben Vertretern der Stadtverwaltung auch Vertreter der Grundschule Pang sowie des für die Planung zuständigen Architekturbüros WSB teil.

Vorgesehen ist ein dreigeschossiger Anbau an das bestehende Schulgebäude im Bereich des südlichen Pausenhofs. Zudem wird das bestehende Hortgebäude um ein Geschoss aufgestockt und das Erdgeschoss des früheren Gemeindehauses umgebaut. Sämtliche Gebäude sollen nach aktuellen Nachhaltigkeitsstandards errichtet werden – in Holzbauweise, mit Photovoltaikanlage und Luft-Wärmepumpen. Ein Aufzug sorgt künftig sowohl in der Schule als auch im Kinderhaus für Barrierefreiheit.

Die Gesamtkosten der Maßnahme beziffert die Stadt Rosenheim aktuell auf rund 13,6 Millionen Euro. Damit liegen die Kosten über der Summe von rund 13,1 Millionen Euro, die beim Grundsatzbeschluss im September 2024 genannt worden war. Damals hatten sich die Stadträte einstimmig für die Realisierung des Projekts ausgesprochen (wir berichteten). Die Maßnahme wird voraussichtlich vom Freistaat Bayern mit FAG-Mitteln sowie Fördermitteln nach dem Ganztagesförderungsgesetz in Höhe von insgesamt rund 6,1 Millionen Euro unterstützt.
Die Fertigstellung der Bauarbeiten ist bis Herbst 2027 vorgesehen.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Copyright Karin Wunsam)

1 Kommentar

  1. Das vorliegende Projekt erscheint bereits zum jetzigen Zeitpunkt als nicht tragfähig. Prognosen zeigen, dass die Schülerzahlen ab dem Jahr 2030 rückläufig sein werden. Auch die Stadt Rosenheim hat dies offenbar erkannt und sich laut eigener Aussage eigens eine Software angeschafft, um den künftigen Bedarf zu ermitteln.
    Durch die geplante Aufstockung geht zudem dringend benötigte Freifläche verloren, die bisher den Kindern von Schule und Hort zur Verfügung stand. Dadurch droht eine Unterschreitung der gesetzlich vorgeschriebenen Mindestaußenflächen.
    Bereits im Verkehrsgutachten von 2015 wurde die Situation im Umfeld der Schule als angespannt bewertet. Mit dem geplanten Anbau und der zusätzlichen Verdichtung erhöht sich die Verkehrsbelastung nochmals erheblich – die Gefahrenlage für Kinder und Anwohner verschärft sich. Das steigende Verkehrsaufkommen droht den Ortsteil Pang in diesem kleinen Wohngebiet regelrecht zu zerschneiden.
    Besonders kritisch ist auch die bislang unzureichende Sicherung der Baustelle und des Bauvorhabens selbst. Hier besteht akuter Handlungs- und Prüfbedarf, der nicht eingehalten wird. Beispiel Um das Bauvorhaben wurde eine neue Strassenführung (Einbahnstrasse) aufgestellt.Bedienstete und Stadtfahrzeuge ignorieren die Einbahnstrasse.

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