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Tag des Baumes: Heimische Baumarten als Schlüssel für klimafitte Wälder in Bayern

Blick in einem Wald hinauf zu den Baumkronen. Dahinter blauer Himmel

Josefa Staudhammer

Ihr Traumberuf ist Journalistin. Sie steht zwar noch am Anfang ihrer Karriere, hat aber schon einige Erfahrung auf diesem Gebiet sammeln dürfen. Besonders am Herzen liegt ihr die Vernetzung von Innpuls.me mit Social Media. Außerdem ist sie Euere Ansprechpartnerin für Interviews und Jugendstorys aus der Region Rosenheim.

24. April 2026

Lesezeit: 2 Minute(n)

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Bayern / Rosenheim – Heimische Baumarten rücken zum Tag des Baumes am morgigen Samstag (25. April) in den Fokus: Der Landesbund für Vogel- und Naturschutz sieht in ihnen großes Potenzial für den klimastabilen Waldumbau in Bayern. Gerade angesichts zunehmender Trockenheit und Schädlingsbefall könnten naturnahe Mischwälder entscheidend für die Zukunft der Wälder sein.

Anlässlich des Tag des Baumes macht der Landesbund für Vogel- und Naturschutz auf die Stärken heimischer Baumarten aufmerksam. Diese seien häufig widerstandsfähiger gegenüber Hitze, Trockenheit und anderen Folgen des Klimawandels, als oft angenommen.
„In unseren heimischen Baumarten steckt eine enorme Widerstandskraft gegenüber den Herausforderungen des Klimawandels – wir müssen diese Vielfalt gezielt nutzen und fördern“, sagt der LBV-Waldreferent Christian Stierstorfer.

Vielfalt statt Exoten im Waldumbau

Der LBV spricht sich klar dafür aus, beim Umbau der Wälder auf heimische Arten zu setzen. Statt vermeintlich klimaresistenter, nichtheimischer Bäume sollten die natürlichen Stärken der regionalen Arten genutzt werden.
Besonders auch weniger bekannte Arten könnten eine wichtige Rolle spielen:
„Arten wie Elsbeere, Spitz- und Feldahorn oder die Sommerlinde kommen mit Hitze und Trockenheit oft erstaunlich gut zurecht“, sagt Christian Stierstorfer. „Wenn wir sie gezielt fördern, machen wir unsere Wälder stabiler und vielfältiger zugleich.“

Auch die Weißtanne wird als zukunftsfähig eingeschätzt, da sie tief wurzelt und Extremwetter besser standhält als etwa die Fichte. Ergänzend nennt der LBV Stiel- und Traubeneiche sowie die Rotbuche als wichtige Baumarten für den Wald der Zukunft.

Pionierbäume helfen bei der Wald-Erneuerung

Eine besondere Bedeutung haben sogenannte Pionierbäume wie die Zitterpappel (Aspe), die Baum des Jahres 2026 ist, sowie die Birke. Sie besiedeln geschädigte Flächen besonders schnell, etwa nach Borkenkäferbefall.
„Diese Pionierbäume bereiten den Boden für andere Arten vor und helfen dem Wald, sich von selbst zu erneuern“, erklärt Christian Stierstorfer.

Kritik an nichtheimischen Baumarten

Kritisch bewertet der LBV den zunehmenden Einsatz nichtheimischer Baumarten wie Douglasie, Roteiche oder Zeder. Diese gelten zwar oft als robust, bringen jedoch ökologische Nachteile mit sich.
„Unsere naturnahen Wälder sind über Jahrtausende gewachsene, eingespielte Ökosysteme. Wenn gebietsfremde Arten wie Douglasie, Roteiche oder Zeder Bestände dominieren, leidet die heimische Artenvielfalt“, sagt Christian Stierstorfer.

Ein Beispiel: Das Laub der nordamerikanischen Roteiche wird deutlich langsamer zersetzt als das heimischer Arten, was das Wachstum von Waldpflanzen am Boden erschwert.

Lehren aus den vergangenen Jahren

Die vergangenen Jahre haben laut LBV gezeigt, wie anfällig vor allem Fichtenmonokulturen sind. Trockenheit und Borkenkäferbefall haben vielerorts zu großflächigen Schäden geführt. Mischwälder mit heimischen Baumarten seien dagegen deutlich stabiler und besser anpassungsfähig.
Der LBV unterstützt daher den forstlichen Konsens in Bayern, wonach heimische Hauptbaumarten die Grundlage eines nachhaltigen und klimafesten Waldbaus bilden sollen.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

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