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Tanzbar Arkaden, Rosenheim, 1976

Tanzbar Arkaden in Rosenheim im Jahr 1976. Foto: Archiv Herbert Borrmann

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

23. Juli 2026

Lesezeit: 2 Minute(n)

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Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1976. Auf der historischen Aufnahme sehen wir die einstige Kult-Tanzbar „Arkaden“ in der Heilig-Geist-Straße in Rosenheim.

In den 1970er Jahren gehörte die Arkaden zu den beliebten Treffpunkten der Rosenheimer Ausgehszene. Benannt war die Tanzbar nach den charakteristischen Bögen und Arkaden der Heilig-Geist-Straße, die bis heute zum historischen Stadtbild Rosenheims gehören.

Ein Ausgehviertel rund um den Salzstadel

Die Arkaden waren Teil eines ganzen Netzwerks von Lokalen rund um den Salzstadel. Der Bereich galt über Jahrzehnte als eine Art Zentrum des Rosenheimer Nachtlebens. Zu den bekannten Namen dieser Zeit gehörten unter anderem das Pub, später Stage, Gatsby, After Eight, Nr. 2, Papagei, Calypso und Sportif. Dazu kamen Bars wie Tatis, Sternbräu, Vanilli, Löwenherz oder Arche – und eben auch Arkaden.

Musik, Tanz und die 70er Jahre

Die Aufnahme aus dem Jahr 1976 zeigt die typische Atmosphäre einer Tanzbar jener Zeit. Gespielt wurde ein Mix aus Discofox, Schlager, erster Disco-Musik und Rock – Musik, zu der nicht nur zugehört, sondern vor allem getanzt wurde.
Für viele Rosenheimer war die Arkaden ein Ort, an dem man Freunde traf, den Abend verbrachte und vielleicht auch die ersten Begegnungen mit der späteren großen Liebe hatte.

Vom Tanzlokal zum Restaurant

Wie viele klassische Tanzbars veränderte auch die Arkaden mit dem Wandel der Ausgehkultur ihr Gesicht. Ende der 1970er Jahre wurden moderne Diskotheken immer beliebter, während traditionelle Tanzlokale zunehmend an Bedeutung verloren. Später befand sich in den Räumlichkeiten über viele Jahre das griechische Restaurant „Arkadia“, das den traditionsreichen Namen weiterführte. Im Jahr 2020 schloss auch dieses Kapitel der Rosenheimer Gastronomiegeschichte.

Die Erinnerungen an die Tanzbar Arkaden leben jedoch weiter – unter anderem in einer eigenen Facebook-Gruppe ehemaliger Gäste, die sich bis heute über diese Zeit austauschen.
Das historische Foto weckt bei vielen Rosenheimern vermutlich schöne Erinnerungen.  Wer war damals in der Arkaden unterwegs? Welche Musik lief dort, und welche Geschichten verbindet Ihr mit der Tanzbar in der Heilig-Geist-Straße? Wir freuen uns über Eure Erinnerungen in den Kommentaren.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Artikel: Karin Wunsam)

7 Kommentare

  1. Ja, das waren noch Zeiten, ich habe in dieser seit 1968. – 1972 da bedient, Lotte Freilinger, Heidi Grimeisem, Annemarie Stark usw. eigentlich müsste ich auch ein Buch schreiben, hab auch 16 Jahre im Café Schick bedient, Stadtgeschichte miterlebt,
    Liebe Grüße Irmi (König) damals jetzt Wagner

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    • Hallo Irmi!
      Ich bin Annemarie Stark…habe mich gerade sosehr gefreut, als ich das gelesen hatte…unsere gemeinsame Jugend/Vergangenheit!
      Ich lebe jetzt schon, seit 30 Jahren, in München/Pasing!
      Sei ganz liebe gegrüsst von mir!
      Annemie

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  2. In eurer Auflistung fehlt das Happy O, YetSet, Tangente und das Sportiv war ja nicht am Salzstadl sondern beim RoxyBerg Richtung CA. Zur absoluten Disco/Bar – Szene darf das Peppermint natürlich nicht fehlen. Schö wars auf jedenfall. Das Arkaden zum Schluss dann Tabeldance-Bar.

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    • Liebe Arkadier,.
      wir haben uns 1979 am Seitentisch des Arkaden entschlossen zusammen zu ziehen. Ist immer noch so.
      Eine schöne Erinnerung.

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  3. Es war herrlich, zu meiner Zeit 1962 -70 waren da noch die Amis-Holzkletzn und Bundeswehr. Die Nielsenbrothers hatten
    auch Ihre Auftritte. Aber die kennt ja keiner mehr.Ausser ein paar alte Ohrwürmer die gibt’s heute noch.Lieben GrussGabi

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    • Nicht vergessen das Pub 1800 am Salzstadel in den 80igern der beste Schuppen gegenüber das Catsby, die 2 Discos waren sogar Sonntags ab ca.3 Uhr geöffnet, da war die Welt noch in Ordnung. Jedes Wochenende sind wir aufgeschlagen,Anfahrt 35 km vom Oberland egal. Der Goassä von Niederbayern hat damals aufgelegt ,haben wir heute noch Kontakt. Der andere hieß Werner Brugger.

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  4. Bernhard G.

    ich war von 1977 bis ca. 1984 fast jede Woche am Salzstadl unterwegs, besonders oft im Pub 1800. Gleichzeitig habe ich praktisch im „Bermuda-Dreieck“ gearbeitet; bei der Firma Stern (Installation), die gibt es heute noch.

    Ein Haus weiter war das „Happy O“ und das Arkaden.
    War wirklich eine absolut super Zeit.

    Und: Ich habe noch 6 Kassetten von der Originalmusik aus dem Pub von 1977 bis 1984!! Habe mich damals mit dem Discjockey (Sahid, war ein Ägypter….weiss nicht, ob das richtig geschrieben ist) angefreundet und der hat mir immer auf einen Zettel die Songs aufgeschrieben….

    Denke praktisch jeden Tag an die Discozeit. Und vor ca. 2 Jahren hab ich sogar noch einen original Bierkrug und einen Aufkleber vom Pub zufällig ersteigert……. 🙂 🙂

    Würde sehr gerne Leute kennen lernen, die auch so ungefähr von 1977 – 1984 (vor allem im Pub) unterwegs waren.
    Da gibt’s auch sicherlich einiges zu erzählen……

    Einfach mailen unter: nino3000@gmx.de

    Gruß
    Bernhard

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