Berchtesgaden – Ein 24-jähriger Bergsteiger aus Dortmund ist nach einer Tour am Hohen Göll tödlich verunglückt. Der junge Mann war am Mittwoch (2. September) alleine vom Obersalzberg in Richtung Kehlsteinhaus aufgebrochen. In der Nacht wurde er im Bereich des Steftensteiges leblos aufgefunden.
Der 24-Jährige hatte am Mittwoch gegen 11 Uhr nach einem Besuch der Dokumentation Obersalzberg seine Bergtour begonnen. Er stieg zunächst zum Kehlsteinhaus auf. Am späten Abend meldete er sich noch bei seinem Vater und teilte ihm mit, dass es etwas später werden würde.
Als der Sohn auch zu später Stunde nicht zurückgekehrt war, verständigte der Vater gegen 21.30 Uhr die Polizei und meldete ihn als vermisst.
Suche bis in die Nacht
Daraufhin begann eine gemeinsame Suchaktion der Bergwacht Berchtesgaden, der Alpinen Einsatzgruppe Ost der Bayerischen Grenzpolizei und der Polizeihubschrauberstaffel. Auch eine Drohne der Bergwacht kam zum Einsatz.
Gegen 1 Uhr wurde der Vermisste am Beginn des sogenannten Steftensteiges im Endstal leblos aufgefunden. Nach Angaben der Polizei hatten Angehörige mitgeteilt, dass der 24-Jährige über entsprechende Bergerfahrung und geeignete Ausrüstung verfügte und seine Tour vermutlich über den Mannlgrat fortgesetzt hatte.
Der Leichnam wurde am Donnerstagmorgen (3. September) durch die Alpinpolizei in Zusammenarbeit mit der Polizeihubschrauberstaffel geborgen. An der Suche waren fünf Angehörige der Bergwacht Berchtesgaden sowie drei weitere Bergwachtmänner mit der Drohne und zwei Angehörige des KID Berg beteiligt.
Die Todesermittlungen führt ein Polizeibergführer der Alpinen Einsatzgruppe Ost bei der Grenzpolizeiinspektion Piding.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beirrragsbild: Symbolfoto re)


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