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Über 11 Millionen Menschen könnten sich ein Haustier vorstellen

Hund, Katze, Kaninchen, Aquarium und Wellensittich. Foto: Ai generiert

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

5. September 2026

Lesezeit: 2 Minute(n)

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Düsseldorf / Deutschland – Rund 11,7 Millionen Menschen in Deutschland kommen nach Marktforschungsdaten als künftige Heimtierhalter infrage. Sie haben bislang kein Haustier, könnten sich aber ein Zusammenleben mit Hund, Katze oder einem anderen Tier vorstellen. Der Industrieverband Heimtierbedarf (IVH) hat deshalb die Initiative „IT’S A MATCH“ gestartet. Sie soll über die Haltung von Haustieren informieren und zugleich für einen verantwortungsvollen Umgang mit Tieren sensibilisieren.

Die Zahl von 11,7 Millionen stammt nach Angaben des IVH aus Marktforschungsdaten. Der Verband spricht dabei von „potenziellen Heimtierbesitzern“. Zu den genannten Gruppen gehören unter anderem Paare, deren Kinder bereits ausgezogen sind, Familien und junge Menschen in Städten.
In Deutschland leben bereits zahlreiche Haustiere: Nach Angaben des IVH gibt es in den Haushalten rund 33,4 Millionen Hunde, Katzen, Kleintiere und Ziervögel. Hinzu kommen Zierfische und Terrarientiere.

Passt ein Tier zur eigenen Lebenssituation?

Die am 1. September gestartete Initiative stellt die Frage in den Mittelpunkt, ob Mensch und Tier tatsächlich zusammenpassen. Denn mit der Anschaffung eines Haustiers ist nicht nur die Freude über einen tierischen Begleiter verbunden. Je nach Tierart entstehen auch langfristige Aufgaben und Kosten. Zeit für Betreuung, artgerechte Haltung und Versorgung muss im Alltag vorhanden sein. „Ein Haustier kann zu einer wirklich wichtigen Bereicherung des Lebens werden. Gleichzeitig bedeutet die Entscheidung für die Haltung eines Tieres auch Verantwortung“, sagt IVH-Vorsitzender Georg Müller.
Über soziale Netzwerke sollen deshalb Informationen rund um die Haltung verschiedener Haustiere vermittelt werden. Dazu gehören unter anderem Beiträge, kurze Videos und Erfahrungsberichte. Die Kampagne läuft unter dem Namen „IT’S A MATCH“, angelehnt an das Prinzip von Datingplattformen.

Haustiere können den Alltag verändern

Der IVH verweist auf verschiedene mögliche positive Auswirkungen der Tierhaltung. Ein Hund kann beispielsweise dazu beitragen, dass sich sein Halter regelmäßig bewegt. Für alleinlebende ältere Menschen kann ein Haustier Gesellschaft bieten. Auch Kinder können durch die Versorgung eines Tieres lernen, Verantwortung zu übernehmen.
Die Initiative richtet sich damit an Menschen, die über die Anschaffung eines Haustiers nachdenken. Die zentrale Botschaft: Nicht allein der Wunsch nach einem Tier sollte ausschlaggebend sein. Entscheidend ist auch, ob die jeweilige Lebenssituation und die Bedürfnisse des Tieres zusammenpassen. Hier gibt es mehr Informationen über die Kampagne.
(Quelle: Pressemitteilung IVH / Beitragsbild: Symbolfoto re)

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