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Veranstaltungen zum Weltflüchtlingstag in Rosenheim angekündigt

Rosenheim. Foto re

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

11. Juni 2026

Lesezeit: < 1 Minute(n)

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Rosenheim – Zum Weltflüchtlingstag am Samstag, 20. Juni 2026 sind in Rosenheim zwei Veranstaltungen angekündigt: ein Seminar im Wahlkreisbüro von Ates Gürpinar sowie eine Demonstration in der Innenstadt. Die Angaben beziehen sich auf eine Pressemitteilung des Kreisverbands Die Linke Rosenheim und beteiligter Organisationen.

Von 11 bis 17 Uhr findet im Wahlkreisbüro von Ates Gürpinar in der Salinstraße 5 ein Seminar mit dem Titel „Migrationspolitik zwischen Rassismus und Arbeitskräftebedarf“ statt. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist erforderlich.

Der Kurt-Eisner-Verein kündigt das Seminar mit einer inhaltlichen Einordnung an, in der unter anderem von „Rassismus, Ausgrenzung und Abschottung“ in der Migrationspolitik die Rede ist. Außerdem wird ein Zusammenhang zwischen Fluchtpolitik, Arbeitsmigration und wirtschaftlichen Interessen thematisiert. Die Veranstaltung versteht sich als kritische Auseinandersetzung mit Migrationspolitik und Grenzregimen.

Demonstration am Abend in der Rosenheimer Innenstadt

Am selben Tag soll um 18 Uhr eine Demonstration unter dem Motto „Kein Mensch ist illegal – gegen Dobrindts menschenfeindliche Migrationspolitik“ stattfinden. Startpunkt ist das CSU-Büro in der Klepperstraße 19.
Arif Haidary vom Bayerischen Flüchtlingsrat kritisiert in diesem Zusammenhang die aktuelle Migrationspolitik scharf und spricht unter anderem von „systematischer Entrechtung schutzsuchender Menschen“.
Auch Bastian Wagner, Co-Kreisvorsitzender der Linken Rosenheim, äußert sich zu den Hintergründen der Demonstration und kritisiert unter anderem Abschiebungen sowie politische Verantwortliche. Die Demonstration solle ein Zeichen setzen, dass „kein Mensch illegal ist“.

Selina Weber vom Offenen Antifaschistischen Plenum Rosenheim äußert ebenfalls Kritik an der europäischen und deutschen Migrationspolitik und fordert eine Gesellschaft ohne Grenzen.
(Quelle: Die Linke Kreisverband Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

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