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Verbraucherzentrale warnt vor Fake-Trikots im Netz – Risiko bei Fakeshops und Plagiaten steigt

Fußballsouvenirs. Foto: re

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

6. Juni 2026

Lesezeit: 2 Minute(n)

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Bayern – Zur Fußball-Weltmeisterschaft nehmen nach Angaben der Verbraucherzentrale Bayern betrügerische Online-Angebote rund um Fan-Trikots deutlich zu. Besonders im Internet tauchten immer mehr vermeintlich günstige Shops auf, die jedoch kein Original oder im schlimmsten Fall gar keine Ware liefern.

Viele Verbraucher gingen laut Verbraucherzentrale davon aus, dass Produkte im Online-Handel grundsätzlich sicher und EU-Standards entsprechend seien. Gerade bei Direktversand aus Nicht-EU-Staaten sei das jedoch häufig nicht der Fall. Rückgaben, Reklamationen oder Rückerstattungen seien in diesen Fällen oft schwierig oder gar nicht möglich.

Hohe Risiken bei Billigangeboten im Netz

Wie die Verbraucherzentrale Bayern warnt, besteht bei sogenannten Fakeshops das Risiko, dass Kundinnen und Kunden nach der Bezahlung überhaupt keine Ware erhalten. Häufig werde ausschließlich per Vorkasse bezahlt – eine Rückholung des Geldes sei dann in der Regel nicht möglich.

Bei besonders günstigen Angeboten aus dem Nicht-EU-Ausland könne zudem die Gefahr bestehen, dass statt originaler Trikots minderwertige Plagiate geliefert werden. Neben schlechter Qualität könne dabei auch eine mögliche Schadstoffbelastung nicht ausgeschlossen werden, so die Verbraucherzentrale. Auch mit Begriffen wie „authentic“, „Player Version“ oder „Match Version“ werde teilweise mit vermeintlicher Originalität geworben, obwohl es sich um Fälschungen handeln könne.

Werden solche Produkte bei Zollkontrollen entdeckt, würden sie in der Regel vernichtet. In diesen Fällen gingen Besteller leer aus.

Rechte oft schwer durchsetzbar

Nach Angaben der Verbraucherzentrale sind Gewährleistungsansprüche bei vielen dieser Anbieter kaum durchsetzbar. Häufig fehle ein Ansprechpartner innerhalb der EU, was Rückgaben oder Erstattungen zusätzlich erschwere. Verbraucher sollten daher vor dem Kauf prüfen, ob ein Anbieter nachvollziehbare Herstellerangaben und eine EU-basierte Kontaktadresse nennt.

Fakeshop-Finder als Orientierungshilfe

Zur Überprüfung unbekannter Online-Shops empfiehlt die Verbraucherzentrale Bayern den sogenannten Fakeshop-Finder. Das kostenlose Online-Tool bewertet Internetseiten anhand typischer Warnsignale und soll helfen, unseriöse Angebote besser zu erkennen.
(Quelle: Pressemitteilung Verbraucherzentrale Bayern / Beitragsbild: Symbolfoto re)

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