Würzburg – Ein verletzter Schwan hat am Freitag (23. Oktober) auf der ICE-Strecke bei Gemünden am Main für eine Streckensperrung gesorgt. Die Bundespolizei holte das Tier aus dem Gleisbereich. Nach einer Untersuchung in einer Tierklinik gab es Entwarnung.
Gegen 15 Uhr meldete die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn einen Schwan auf der Mainbrücke in Gemünden am Main. Eine Streife der Bundespolizei machte sich auf den Weg und fand das Tier zwischen den beiden Gleisen. Der Schwan schien verletzt zu sein.
Die Einsatzkräfte fingen ihn ein und brachten ihn aus dem Gefahrenbereich. Anschließend übergaben sie ihn an eine ehrenamtliche Helferin eines Wildtierschutzvereins im Landkreis Main-Spessart. Sie brachte den Schwan zur Untersuchung in eine Tierklinik.
Dort stellte sich heraus, dass die Verletzungen vergleichsweise glimpflich waren: Der Schwan hatte ein kleines Loch in der Leistengegend und eine oberflächliche Verletzung am Fuß. Knochenbrüche wurden nicht festgestellt. Derzeit wird das Tier auf einer Pflegestelle des Wildtierschutzvereins versorgt und aufgepäppelt.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizeidirektion München / Beitragsbild: Bundespolizeidirektion München)


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