Landkreis Rosenheim – 25 Jahre lang leitete Lothar Schüsselbauer die Straßenmeistereien des Landkreises Rosenheim und den Bauhof in Wasserburg. Später kam die Leitung des Kreisbauhofs in Riedering hinzu, den er insgesamt 20 Jahre führte. Jetzt wurde er im Kreisbauhof Riedering in den Ruhestand verabschiedet.
Bei der Feier würdigten Landrat Otto Lederer und Mitarbeiter des Landratsamts seinen langjährigen Einsatz. Florian Schmid, Leiter der Tiefbauverwaltung, hob insbesondere Schüsselbauers Anspruch an Sicherheit, Zuverlässigkeit, Sauberkeit und Ordnung hervor. „Sicherheit, Zuverlässigkeit, Sauberkeit und Ordnung waren Deine Maßstäbe und das sieht man unseren Straßen und den beiden Bauhöfen an. Die Bauhöfe sind mit Maschinen und Geräten perfekt ausgestattet und wir haben ein großes tolles Bauhofteam!“, sagte Schmid.
Die Leitung der Straßenmeisterei hatte Schüsselbauer bereits Anfang des Jahres an seinen Nachfolger Peter Lankes übergeben. Dabei wurden sämtliche Geräte und Fahrzeuge inventarisiert. Landrat Otto Lederer hob hervor: „Insgesamt müsste es sich sicher um eine fünfstellige Anzahl an Inventargegenständen gehandelt haben. Lothar Schüsselbauer hat die Inventur mit 100 Prozent abgeschlossen. In seiner Zeit sind nur zwei Gegenständen verloren gegangen.“
Einsatz bei Wind und Wetter
Nach Angaben des Landratsamts leisten die Straßenmeistereien und Kreisbauhöfe einen wichtigen Beitrag für die Infrastruktur im Landkreis. Besonders gefordert seien sie bei Wintereinbrüchen, Hochwasserlagen oder beim Aufbau von Asylunterkünften. „Lothar war immer perfekt im Managen von schwierigen Situationen – unkompliziert, pragmatisch und stets mit einem wachen Blick für das Wohl des Teams“, sagte Florian Schmid.
In seinen Abschiedsworten dankte Schüsselbauer besonders seiner Frau. „Es ist nicht immer einfach mit einem Straßenmeister daheim. In manchen Nächten bin ich fast stündlich aufgestanden, um nach dem Wetter zu schauen.“
Sein Arbeitshandy und den Terminkalender werde er im Ruhestand nicht vermissen, sagte Schüsselbauer. Sein rund 60-köpfiges Team dagegen schon: „Wir waren immer die orange Feuerwehr des Landkreises.“
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Landratsamt Rosenheim)


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