Vogtareuth / Landkreis Rosenheim – Stolz auf seinen Nachwuchs an der Pfeife: Der SV Vogtareuth darf sich seit letztem Jahr ĂŒber drei neue junge Schiedsrichter freuen. Maxi Wiesmeier (13), Moritz Trattner (13) und Leonhard GaĂner (14) haben sich im C-Jugend-Alter fĂŒr diese verantwortungsvolle Aufgabe entschieden. Alle drei sind aktive FuĂballer im Verein und leiten seit einem Jahr offiziell Jugendspiele der Schiedsrichtergruppe Chiem.
Im Januar 2025 starteten die drei ihre Schiedsrichterausbildung. In mehreren Theorieeinheiten sowie einer Lauf- und AbschlussprĂŒfung eigneten sie sich das nötige Regelwissen an. âMan musste schon lernen und die Regeln verstehen, aber es war gut machbar â vor allem, wenn man selbst FuĂball spieltâ, berichtet Moritz Trattner. Die Ausbildungskosten in Höhe von rund 100 Euro ĂŒbernahm der SV Vogtareuth vollstĂ€ndig, ebenso die notwendige AusrĂŒstung.
Erste Spiele unter Begleitung
Der Einstieg ins aktive Pfeifen erfolgte behutsam: Beim ersten Spiel wurden die Jung-Schiedsrichter von erfahrenen Paten begleitet. âDas gibt Sicherheit, gerade am Anfangâ, sagt Leonhard GaĂner. âMan lernt, mit Drucksituationen umzugehen und klare Entscheidungen zu treffen.â Auch Maxi Wiesmeier erinnert sich noch gut an seinen ersten Einsatz: âIch war nervös, aber danach richtig stolz.â
Persönliche Vorteile und Gemeinschaft
Neben einem kleinen Verdienst â derzeit 31 Euro pro Spiel plus Fahrtkosten â bringt das Schiedsrichtersein vor allem persönliche Vorteile. Die Jugendlichen berichten von wachsendem Selbstbewusstsein, besserem RegelverstĂ€ndnis und mehr VerstĂ€ndnis fĂŒr Entscheidungen auf dem Platz. âAls Spieler sieht man viele Situationen jetzt ganz andersâ, meint Moritz Trattner schmunzelnd.
Ein weiterer Pluspunkt ist die Gemeinschaft innerhalb der Schiedsrichtergruppe Chiem. Lehrabende, gemeinsame Veranstaltungen, Turniere und sogar Spiele gegen prominente Gegner wie die Schiedsrichter des FC Bayern sorgen fĂŒr Teamgeist und besondere Erlebnisse. âMan lernt viele neue Leute kennen und ist Teil eines starken Netzwerksâ, so Maxi Wiesmeier.
Wichtiger Beitrag fĂŒr den Verein
Auch fĂŒr den Verein selbst ist das Engagement der drei Jung-Schiedsrichter von Bedeutung. Vereine sind verpflichtet, Schiedsrichter zu stellen â andernfalls drohen Strafzahlungen. Umso erfreulicher ist es, wenn der Nachwuchs Verantwortung ĂŒbernimmt. âDas ist gut fĂŒr den Ruf des Vereins und eine echte Ehreâ, betont Leonhard GaĂner.
WeiterfĂŒhrende Informationen:
Alle drei sind sich einig: Die Ausbildung zum Schiedsrichter ist eine klare Empfehlung fĂŒr andere Jugendliche. âMan ĂŒbernimmt Verantwortung, verdient etwas Geld und entwickelt sich persönlich weiterâ, fasst Maxi Wiesmeier zusammen.
Der nÀchste Neulingskurs der Schiedsrichtergruppe Chiem startet Ende Februar 2026.
(Quelle: Pressemitteilung SV Vogtareuth / Beitragsbild: SV Vogtareuth)


0 Kommentare