Wasserburg / Landkreis Rosenheim -‚ Ein Vorfall auf dem Wasserburger Frühlingsfest (Landkreis Rosenheim) hat am Sonntagabend (24.5.2026) einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst. Ein 30-Jähriger aus dem Altlandkreis Wasserburg soll zunächst einen 14-Jährigen geschlagen und später Polizeibeamte angegriffen haben.
Nach Angaben der Polizei wurde der Polizeiinspektion Wasserburg gegen 20 Uhr mitgeteilt, dass ein Mann auf dem Frühlingsfest ein Kind geschlagen habe. Eine Streifenbesatzung traf vor Ort auf einen 14-jährigen Jungen. Dieser gab an, von einem Mann ins Gesicht geschlagen worden zu sein. Der Jugendliche wurde laut Polizei glücklicherweise nur leicht verletzt. Mehrere unbeteiligte Zeugen hätten den Vorfall bestätigt.
Während der Anzeigenaufnahme sei der 30-jährige Tatverdächtige selbstständig auf die Beamten zugekommen. Laut Polizei zeigte sich der Mann sofort unkooperativ und renitent. Ihm wurde daraufhin ein Platzverweis für das Festgelände ausgesprochen, dem er zunächst nachkam.
Mann kehrt auf Festgelände zurück
Kurze Zeit später erhielt die Polizei erneut die Mitteilung, dass sich der Mann wieder auf dem Frühlingsfest befinde. Als Beamte den Platzverweis durchsetzen und den nach Polizeiangaben äußerst aggressiven Mann in Gewahrsam nehmen wollten, soll dieser die Einsatzkräfte angegriffen haben.
Nach Angaben der Polizei schlug der Mann mehrfach um sich und trat gezielt gegen die Beamten. Zudem sei es zu mehreren Beleidigungen und Bedrohungen gegenüber den Einsatzkräften gekommen.
Fünf Polizeibeamte leicht verletzt
Durch die Widerstandshandlungen wurden laut Polizei insgesamt fünf Beamte leicht verletzt. Sie blieben jedoch weiterhin dienstfähig.
Gegen den 30-Jährigen wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet, unter anderem wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung, Beleidigung und Bedrohung.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Wasserburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)


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