Seit Anfang Januar 2026 ist das Weinhaus Zum Santa am Rosenheimer Max-Josefs-Platz geschlossen. Für alle, die das traditionsreiche Lokal vermissen, gibt es nun eine gute Nachricht: Im Januar 2027 soll das Haus unter neuer Führung wieder öffnen. Auf der Homepage wird bereits nach Mitarbeitern für Küche, Service und Bar gesucht.
Noch sind es einige Monate bis zur geplanten Wiedereröffnung. Auf der Internetseite des Weinhauses ist der Januar 2027 inzwischen als Eröffnungstermin angegeben. Gesucht werden unter anderem Köche, Küchenhilfen, Servicekräfte und Mitarbeiter für die Bar. Wie das gastronomische Konzept im Einzelnen aussehen wird, ist bislang nicht bekannt.
Ein Haus mit jahrhundertealter Geschichte
Mit dem Weinhaus Zum Santa verbindet sich weit mehr als die Geschichte eines Gasthauses. Das Gebäude am Max-Josefs-Platz 20 zählt zu den ältesten Bürgerhäusern Rosenheims. Teile des Hauses reichen bis ins 13. Jahrhundert zurück. Nach dem großen Stadtbrand von 1641 wurde das Anwesen 1642 wieder aufgebaut. Seine markante Rokoko-Stuckfassade erhielt es um 1745.
Seinen heutigen Namen verdankt das Haus dem Südtiroler Weinhändler Franz Joseph Santa, der das Anwesen 1782 kaufte. Die Familie Fortner übernahm die Weinwirtschaft 1836 und führte sie über mehrere Generationen bis 1982 weiter. Deshalb ist das Gebäude vielen Rosenheimern auch als Fortnerhaus bekannt.
Auch mit der Bildungsgeschichte der Stadt ist das Anwesen verbunden: Am 12. Januar 1925 begann dort der Unterricht des privaten Holztechnikums mit nur drei Studenten. Daraus entwickelte sich im Laufe der Jahrzehnte die heutige Technische Hochschule Rosenheim.
Welches Konzept erwartet die Gäste?
Nach Informationen von Innpuls.me gibt es Überlegungen, bei der Neuausrichtung wieder stärker an die Geschichte des Hauses als Weinhaus anzuknüpfen. Bestätigte Einzelheiten zum künftigen Angebot liegen bislang allerdings nicht vor.
Fest steht bisher der angestrebte Wiedereröffnungstermin im Januar 2027. Bis dahin muss ein neues Team zusammengestellt werden. Ob und wie sich das neue Konzept von der bisherigen Gastronomie unterscheiden wird, bleibt abzuwarten.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)


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