Rosenheim – Sonnig und warm zeigte sich der Wiesnsonntag (6. September) und lockte zahlreiche Besucher in die Rosenheimer Innenstadt. Viele säumten zunächst die Straßen, um den Teilnehmern des Festzuges zuzujubeln, bevor es für sie selbst auf die Loretowiese ging.
Auch bei der Wiesnwache herrschte reger Betrieb. Die Beamten präsentierten sich dabei als „Freund und Helfer“ und sorgten dafür, dass die Besucher aus Nah und Fern ihren Wiesnbesuch möglichst sorgenfrei genießen konnten. Besonders viele Familien mit Kindern waren unterwegs. „Schee, dass ma alle da san!“ – so könnte das Motto des Tages gelautet haben.
Vermisst und schnell wiedergefunden
Bei vermissten Kindern gilt bei der Wiesnwache ein ehrgeiziges Ziel: Keine Vermissung auf dem Festgelände soll länger als 15 Minuten dauern. Bislang konnte dieses Zeitlimit eingehalten werden.
Am Sonntag ging es sogar deutlich schneller. Gegen 13 Uhr meldeten sich fast zeitgleich zwei Mütter bei der Wiesnwache. Sie hatten ihre drei- beziehungsweise achtjährigen Kinder im Getümmel aus den Augen verloren. Die Suche war jeweils nach kurzer Zeit erfolgreich. Innerhalb von weniger als fünf Minuten konnten beide Kinder wieder mit ihren Müttern zusammengeführt werden.
Dreikäsehoch büxt aus
Am späten Nachmittag entwischte seinen Eltern ein dreijähriger Bub. Besucher machten die Wiesnwache auf den kleinen Ausreißer aufmerksam, der verloren vor einem Fahrgeschäft stand.
Die Beamten übernahmen kurzerhand den vorübergehenden Betreuungsauftrag. Mit Gummibärlis und einem Luftballon ließ es sich der Dreijährige bei der Wiesnwache offenbar ganz gut gehen. Vielleicht lag es aber dann doch mehr an unserer sympathischen Miss Herbstfest. Auch sie kümmerte sich um den kleinen Burschen.
Allzu lange musste der Dreikäsehoch allerdings nicht auf seine Eltern warten. Diese meldeten sich wenig später bei der Wiesnwache – und so endete auch dieser kleine Wiesn-Ausflug mit einer glücklichen Wiedervereinigung.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)


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