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Wiesn-Blaulicht: Vorglühen, Abstürze und ein ungebetener Stammgast im „Hotel Ellmaierstraße“

Blick auf das Rosenheimer Herbstfest mit Schriftzug Das Wiesn-Blaulicht. Foto: Innpuls.me

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

12. September 2026

Lesezeit: 2 Minute(n)

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Rosenheim – Der letzte  Wiesnfreitag stand ganz unter dem Motto „Friday I’m in Love“. Die Rosenheimer strömten in Scharen und bester Feierlaune auf die Loretowiese. Doch während die meisten einfach nur friedlich die Maß krügten, gab es für die Rosenheimer Wiesnwache wieder einiges zu tun. Vom Diesel-Vorglühen bis zum Hangar-Aufenthalt – hier sind die kuriosesten Fälle vom 14. Herbstfest-Tag!

🚗 Wenn die Vorglüh-Lampe im Kopf leuchtet

Drei 15-jährige Burschen aus dem Landkreis hatten das mit dem „Vorglühen“ wohl etwas zu wörtlich genommen. Wie bei einem alten Dieselmodell brachten sie sich im Umfeld des Geländes eifrig auf Betriebstemperatur – bewaffnet mit einer Flasche Wodka. Als die Jugendschutzbeamten anrückten, leuchtete zwar kein Glühwendel-Symbol im Cockpit, dafür aber die Köpfe der Teenager: Alle drei hatten sportliche 1,0 Promille auf dem Tacho. Statt ins Festzelt ging es im Trachten-Outfit direkt zurück zu den Eltern. Der Wiesnabend war damit gelaufen.

🍁 Ein Joint im „Pausenparadies“

Ein 24-Jähriger aus dem Landkreis Traunstein brauchte dringend eine Auszeit vom Party-Trubel und seinen feiernden Freunden. Sein Plan für die perfekte Chill-out-Zone: Ein gemütlicher Joint. Blöd nur, dass er sich dafür ausgerechnet einen Kinderspielplatz ausgesucht hatte, an dem fleißig Familien vorbeispazierten. Die Quittung für das schlecht gewählte Pausenparadies: Eine Anzeige nach dem Konsumcannabisgesetz.

✈️ Blindflug von der Bierbank

„… und i flieg, flieg, flieg…“ dachte sich wohl ein 46-Jähriger aus dem Miesbacher Oberland. Nach einem exzessiven „Schütt-Bier-In-Mich-Hinein-Verhalten“ verlor der Mann im Bierzelt komplett die aerodynamische Kontrolle und segelte mehrfach von der Bierbank. Als der Sicherheitsdienst ihn freundlich bat, die Turbulenzen zu beenden, schaltete er auf Aggro-Modus. Die Wiesnwache entzog ihm kurzerhand die „Herbstfest-Fluglizenz“ in Form eines Wiesnverbots. Da die Pöbelenergie im roten Bereich blieb, endete der Flug im polizeilichen Hangar – der Ausnüchterungszelle.

🏨 Tadaaaa! Der Stammgast checkt wieder ein

Manche lernen es einfach nie: Ein Nürnberger hatte sich erst vor wenigen Tagen eine handfeste Tracht Prügel eingefangen und kassierte ein striktes Wiesnverbot. Gestern tauchte er trotzdem wieder auf der Loretowiese auf. Platzverweis? „Ich geh aber nicht!“ Als er dann auch noch auf die Beamten losging, klickten die Handschellen. Am Ende hieß es: Willkommen zurück im Hotel „Ellmaierstraße 3“! Die Zelle kannte er ja schon vom letzten Mal. Gerüchten zufolge flüsterten die Arrestzellen-Mauern beim Wiedersehen leise: „Tadaaa – da bist du ja schon wieder!“
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

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