Landkreis Rosenheim – Der Winter kann kommen: Der Landkreis Rosenheim hat seine Lager für die kalte Jahreszeit gefüllt und die Räumfahrzeuge vorbereitet. 14 Fahrzeuge und 37 Mitarbeiter stehen bereit, um bei Schnee und Glätte die Kreisstraßen möglichst sicher zu halten.
In den Salzlagern in Wasserburg, Riedering und Bruckmühl liegen derzeit rund 2.100 Tonnen Streusalz. Das entspricht etwa 280 Lkw-Ladungen. Im Zentrallager in Kragling stehen weitere 4.000 Tonnen zur Verfügung, um die Lager bei Bedarf wieder aufzufüllen.
Auch technisch wurden die Vorbereitungen getroffen. An den Silos in Riedering und Noderwiechs in Bruckmühl fanden umfangreiche Instandsetzungsarbeiten statt. In Noderwiechs wurde unter anderem die Technik erneuert. Dazu gehört auch ein neuer Container für das Bedienterminal. Außerdem wurde die Waage neu geeicht. Von der Anlage werden neben dem Landkreis auch die Bauhöfe umliegender Gemeinden und das Staatliche Bauamt Rosenheim mit Streusalz versorgt.
14 Fahrzeuge und 37 Mitarbeiter im Einsatz
Für den Winterdienst stehen elf schwere Lastwagen, zwei Unimogs und ein Traktor bereit. Acht Fahrzeuge gehören zum Fuhrpark der Kreisbauhöfe, eines wurde angemietet. Die übrigen Fahrzeuge stellen externe Unternehmen, die im Auftrag des Landkreises räumen und streuen.
Insgesamt sind 37 Mitarbeiter im Schichtbetrieb für den Winterdienst eingeteilt. Die erste Schicht beginnt bereits um 2.30 Uhr morgens. Dann fahren jeweils ein Räumfahrzeug im nördlichen und eines im südlichen Bereich des Kreisstraßennetzes. Sogenannte Frühmelder beobachten die Wetterlage und die Straßenverhältnisse. Wenn es notwendig ist, lösen sie den Räumdienst aus.
Bei Bedarf werden nach Rücksprache weitere Fahrzeuge eingesetzt. Jedes Fahrzeug ist für einen festgelegten Streckenabschnitt zuständig. Gegen 18 Uhr erfolgt eine weitere Kontrolle, damit der Winterdienst bei veränderten Bedingungen reagieren kann.
Feuchtsalz soll besser auf der Fahrbahn haften
Als Streumittel kommt vorrangig Feuchtsalz zum Einsatz. Dabei wird das Salz direkt am Fahrzeug mit Sole vermischt. Das sorgt dafür, dass es besser auf der Fahrbahn haftet und schneller wirkt. Die Fahrzeuge haben jeweils fünf bis sechs Tonnen Streusalz an Bord. Wie viel davon tatsächlich ausgebracht wird, richtet sich nach der jeweiligen Witterung. „Ob Schnee, Eis oder Glätte, das Team ist bereit für den Einsatz und wird auch diesen Winter für möglichst sichere Straßen sorgen“, sagt Peter Lankes, Leiter der Kreisbauhöfe.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Landratsamt Rosenheim)


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