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Winterdienst im Landkreis Traunstein: Mit 9.000 Tonnen Streusalz gut auf den Winter vorbereitet

Winterdienst. Foto re

Josefa Staudhammer

Ihr Traumberuf ist Journalistin. Sie steht zwar noch am Anfang ihrer Karriere, hat aber schon einige Erfahrung auf diesem Gebiet sammeln dürfen. Besonders am Herzen liegt ihr die Vernetzung von Innpuls.me mit Social Media. Außerdem ist sie Euere Ansprechpartnerin für Interviews und Jugendstorys aus der Region Rosenheim.

31. Oktober 2026

Lesezeit: 2 Minute(n)

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Traunstein – Wenn im Winter Schnee und Eis die Straßen gefährlich machen, ist der Winterdienst gefragt. Das Staatliche Bauamt Traunstein hat nach eigenen Angaben alle Vorbereitungen für die kalte Jahreszeit abgeschlossen. Die Salzlager sind gefüllt, die Räum- und Streufahrzeuge stehen bereit und das Winterdienstpersonal ist einsatzbereit.

In den Landkreisen Traunstein, Berchtesgadener Land und Altötting lagern insgesamt rund 9.000 Tonnen Tausalz in sieben Streustoffhallen. Jede Halle verfügt außerdem über eine eigene Anlage zur Herstellung von Salzsole. Sollte der Winter besonders streng werden, sind weitere Salzlieferungen kurzfristig vertraglich gesichert.

Vier Straßenmeistereien betreuen rund 900 Kilometer

Das betreute Straßennetz umfasst rund 900 Kilometer Bundes- und Staatsstraßen in den drei Landkreisen. Im Berchtesgadener Land übernimmt das Bauamt zusätzlich den Winterdienst auf den Kreisstraßen.
Für die Einsätze sind die vier Straßenmeistereien in Bischofswiesen, Freilassing, Neuötting und Traunstein zuständig. Sie sorgen täglich zwischen 6 und 22 Uhr für die Befahrbarkeit der Straßen.

Damit bei winterlichen Wetterlagen rechtzeitig reagiert werden kann, beginnt die Erkundung der Straßenverhältnisse häufig schon vor 3 Uhr morgens. Dafür nutzen die Einsatzleiter neben den Prognosen und Radarbildern des Deutschen Wetterdienstes auch Daten lokaler Straßenwetterstationen. Diese messen unter anderem die Fahrbahntemperatur, den Niederschlag und die Salzkonzentration auf dem Asphalt. Auch die Räum- und Streufahrzeuge liefern Echtzeitdaten.

Salzsole soll Streuverluste verringern

Bei der vorbeugenden Streuung setzt das Staatliche Bauamt inzwischen ausschließlich auf flüssige Salzsole. Sie wird mit speziellen Fahrzeugen gezielt auf die Fahrbahn aufgebracht, bevor Schnee oder Eis entstehen.

Das Verfahren soll verhindern oder verzögern, dass sich eine Eisschicht bildet. Gleichzeitig werden sogenannte Verwehverluste reduziert. Dadurch lässt sich nach Angaben des Bauamts Zeit und Geld sparen und die Belastung des Straßenumfelds durch Salz verringern.

Autofahrer sollen mehr Zeit einplanen

Trotz aller Vorbereitungen weist das Staatliche Bauamt darauf hin, dass winterliche Straßenverhältnisse nicht mit den Fahrbedingungen im Sommer vergleichbar sind. Verkehrsteilnehmer sollten deshalb rechtzeitig Winterreifen aufziehen, aufmerksam fahren und für ihre Wege etwas mehr Zeit einplanen.
Zudem bittet das Bauamt um Rücksicht und Respekt gegenüber den Mitarbeitern des Straßenbetriebsdienstes, die auch unter schwierigen Bedingungen für sichere Straßen unterwegs sind.
(Quelle: Pressemitteilung Staatliches Bauamt Traunstein / Beitragsbilf: Symbolfoto re)

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