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Wirtschaftsverbände unterstützten Münchner Olympia-Bewerbung

Mehrere bayerische Wirtschaftsverbände haben ein Memorandum zur Unterstützung der Olympiabewerbung der Landeshauptstadt München übergeben. Foto: IHK für München und Oberbayern-HRSchulz

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

16. Mai 2026

Lesezeit: 2 Minute(n)

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München – Mehrere bayerische Wirtschaftsverbände haben ein Memorandum zur Unterstützung der Olympiabewerbung der Landeshauptstadt München übergeben. Adressaten sind Ministerpräsident Markus Söder, Münchens Oberbürgermeister Dominik Krause sowie Innenstaatssekretär Sandro Kirchner.

An der Übergabe beteiligt waren nach Angaben der Organisationen Vertreter des Bayerischen Industrie- und Handelskammertags (BIHK), der Arbeitsgemeinschaft der bayerischen Handwerkskammern, der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. sowie des Bündnisses pro Olympia.

In dem Unterstützungsschreiben verweisen die Organisationen unter anderem auf das Konzept der „kurzen Wege“ mit zentral gelegenen Wettkampfstätten in München. Zudem wird auf die Erfahrung der Stadt mit Großveranstaltungen verwiesen, darunter das Oktoberfest, die Münchner Sicherheitskonferenz, internationale Konzerte, große Sportveranstaltungen sowie die European Championships 2022.

Auch die internationale Anbindung der Stadt über den Flughafen München sowie die vorhandene touristische Infrastruktur werden in dem Zusammenhang genannt.

Die Wirtschaftsverbände sehen nach eigenen Angaben zudem einen Zusammenhang zwischen früheren Olympischen Spielen in München und langfristigen Entwicklungen der Stadt. So habe etwa der Ausbau der Infrastruktur im Zusammenhang mit den Spielen von 1972 nachhaltige Effekte auf Stadtentwicklung und Wohnraumversorgung gehabt.

Im Memorandum heißt es unter anderem: „Von der nachhaltigen, internationalen Strahlkraft einer Olympia-Austragung profitiert nicht nur der Tourismus- und Wirtschaftsstandort München mit seinen Einwohnerinnen und Einwohnern, sondern die Spiele setzen auch neue Akzente für ganz Deutschland. Wir können als Land zeigen, was wir können – und was wir als Wirtschaft und Gesellschaft leisten. Das sind einmalige Investitionen in unseren Standort Deutschland, die nachwirken und uns alle voranbringen. Es geht um mehr als nur um Sportwettkämpfe, es geht um Leistungsbereitschaft, um den Willen, gemeinsam ein Ziel zu erreichen und um einen nachhaltigen Beitrag zur wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und internationalen Entwicklung.“

Nach Angaben der Verbände könnte eine Austragung Olympischer und Paralympischer Spiele zudem Impulse für bereits geplante Infrastruktur- und Wohnbauprojekte geben.
(Quelle: Pressemitteilung IHK/ Beitragsbild: Copyright IHK für München und Oberbayern-HRSchulz)

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