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13 Wälder in Bayern als Kurwälder zertifiziert

Bad Reichenhall von oben

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

24. Juli 2022

Lesezeit: 2 Minute(n)

Bad Wörishofen / Bayern – 36 Prozent Bayerns sind mit Wald bedeckt! Der Gesundheitstourismus in Bayern hat nun eine neue Attraktion: Erstmals werden in 13 Gemeinden Kurwälder zertifiziert, drei davon gelten sogar als Heilwälder.

Bayerns Wirtschafts- und Tourismusminister Hubert Aiwanger: „Wir alle wissen: Im Wald zu sein, tut den Menschen gut. Wälder spielen eine sehr bedeutende Rolle für Gesundheit und Wohlbefinden. Im asiatischen Raum hat die Waldtherapie bereits eine lange Tradition. Dieses Potenzial wollen wir auch in Bayern nutzen und mit der Ausweisung der Kur- und Heilwälder die positiven Wirkungen von Wäldern auch in schulmedizinische Behandlungen integrieren.“

Kurwälder sollen der
Prävention von Krankheiten dienen

Im Rahmen des Projekts „Wald und Gesundheit“ haben mit Unterstützung des Bayerischen Wirtschaftsministeriums der Bayerische Heilbäder-Verband und der Lehrstuhl für Public Health und Versorgungsforschung der Ludwig-Maximilians-Universität München in den vergangenen drei Jahren geeignete Waldareale für die Errichtung von Kur- und Heilwäldern in Bayern identifiziert sowie Fachpersonal für medizinisch-therapeutische Kurse im Wald ausgebildet. Dabei dienen Kurwälder Gästen zur Prävention, also Vorbeugung vor Krankheit. Heilwälder werden für kranke Patienten zur Wiederherstellung eingesetzt und müssen unter anderem über Ruhe- und Aktivitätszone mit Therapieplätzen verfügen, hohe Anforderungen an Ruhe und Luftreinheit erfüllen sowie teilweise barrierefrei sein.

Das „Qualitätssiegel Waldgesundheit“ haben folgende Gemeinden erhalten:

  • Bad Füssing
  • Bad Kötzting und Bad Wörishofen für Heil- und Kurwald
  • Bad Alexandersbad
  • Bad Bayersoien
  • Bad Berneck
  • Bad Birnbach
  • Bad Neualbenreuth
  • Bad Reichenhall
  • Bischofsgrün
  • Pfronten
  • Treuchtlingen
  • Weißenstadt.

Aiwanger: „Der Gesundheitstourismus ist ein wichtiger Trend in unserer Gesellschaft und ein Wachstumsmarkt. Die Menschen achten zunehmend mehr auf ihre Gesundheit und sind bereit, in die Vorbeugung vor Krankheiten und die Wiederherstellung ihrer Gesundheit zu investieren. Die Erfahrungen mit Corona haben diesen Trend noch weiter verstärkt. Hier kann Bayern mit seinem Angebot in den Kurorten und Heilbädern punkten. Nicht umsonst ist Bayern das Gesundheitsreiseland Nr. 1 in Deutschland!“ Gesundheitstourismus sei ein wichtiger Sektor im Bayerntourismus. Gut ein Viertel der alljährlichen touristischen Übernachtungen in Bayern entfallen auf die hochprädikatisierten Kurorte und Heilbäder.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie / Beitragsbild: Symbolfoto re, zeigt Bad Reichenhall von oben)

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