Rosenheim / Landkreis Rosenheim – Siebzehn Pflegefachkräfte haben bei den RoMed Kliniken eine zweieinhalbjährige berufsbegleitende Weiterbildung für die Intensiv- und Anästhesiepflege erfolgreich abgeschlossen. Neben Teilnehmern aus den RoMed-Häusern in Bad Aibling, Rosenheim und Wasserburg waren auch Pflegekräfte von Kooperationspartnern aus Südostbayern und Österreich dabei.
Bei einer Feier würdigten Lothar Kesselring, stellvertretender Pflegedienstleiter des RoMed Klinikums Rosenheim, und Martina Rost, Leiterin der RoMed Fort- und Weiterbildung, die Leistung der Absolventen. Rost betonte, wie wichtig die Arbeit in der Pflege sei: „Denn Sie sind täglich für Menschen da, die in einer extremen Ausnahmesituation Ihre Hilfe brauchen.“
Ein besonderer Anlass war auch das zehnjährige Dienstjubiläum von Bettina Holstein. Sie leitet die Fachweiterbildung fachlich und pädagogisch und hat diese nach Angaben der RoMed Kliniken maßgeblich geprägt.
Die Weiterbildung bringt Pflegefachkräfte mit unterschiedlichen beruflichen Erfahrungen und kulturellen Hintergründen zusammen. Viele der Absolventen stammen ursprünglich aus einem anderen Land als Deutschland.
Zweieinhalb Jahre neben dem Beruf
Die von der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) anerkannte Fachweiterbildung wird jährlich angeboten. Voraussetzung sind eine abgeschlossene Pflegeausbildung, Berufserfahrung und mindestens sechs Monate Tätigkeit in der Intensiv- oder Anästhesiepflege.
Während der zweieinhalb Jahre absolvieren die Teilnehmer rund 720 Unterrichtseinheiten und 1.800 Praxisstunden auf Intensivstationen und in Anästhesieabteilungen. Ziel ist es, sie auf komplexe Situationen in diesen anspruchsvollen Pflegebereichen vorzubereiten.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: RoMed Kliniken)


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