Aktueller Covid19-Wochenbericht

Aktueller Covid19-Wochenbericht

Rosenheim / Landkreis – Der aktuelle Covid19- Wochenbericht des Landratsamtes Rosenheim ist diesmal aufgrund von Weihnachten einen Tag früher da. Das Infektionsgeschehen in Stadt und Landkreis Rosenheim sinkt demnach seit Anfang Dezember deutlich ab. Die Lage in den Kliniken bleibe aber weiterhin „besorgniserregend“. Gleichzeitig sei die Impflücke der Bevölkerung zu groß, als dass man einen nennenswerten Bevölkerungsschutz erwarten könne. Sorge bereitet dem Staatlichen Gesundheitsamt Rosenheim außerdem die „rasante Verbreitung der Omikron-Variante“ in Deutschland.

 

Dem Gesundheitsamt Rosenheim wurden seit dem letzten Wochenbericht (16. Dezember)  täglich zwischen 59 und 209 neue Infektionsfälle gemeldet. Die Zahl der Neuinfektionen habe sich somit auf diesem Niveau konsolidiert. Der steile Rückgang sei vorerst abgebremst. Betroffen seien überwiegend Ungeimpfte. Über die Hälfte der positiv Getesteten würden im Altersbereich zwischen 18 und 59 Jahren liegen. Das Ausbreitungsgeschehen beschreibt das Gesundheitsamt wieter mit „diffus“.

Analog zu den rückläufigen Neuinfektionen sinke auch die Zahl der Ausbrüche und Infektionsübertragungen in Alten-, Pflege- und Behindertenheimen, Kliniken, Schulen und Kitas.
Der Anteil der positiv getesteten vollständig geimpften Bewohner sei aber weiterhin hoch; die Verlaufsformen seien in der Regel milde. Bei der Hälfte der betroffenen Mitarbeiten in Alten-, Pflege- und Behindertenheime sei die Hälfte ungeimpft. Bei den Bewohnern sei ein fünftel ungeimpft oder unvollständig geimpft gewesen. Zudem bestehe weiterhin dringender Bedarf bei Nachhol- und Boosterimpfungen bei Bewohnern und Mitarbeitern.

Situation in den Kliniken
in Stadt und Landkreis

 

Die Belegungszahlen mit Covid19 auf den Normal- und Intensivstationen sind nach Aussage des Ärztlichen Leiters Krankenhauskoordinierung, Dr. Michael Städtler, etwas zurückgegangen. Die Belastung der Intensivstationen sei aber unverändert sehr hoch – vor allem habe die Belegung mit Notfallpatienten ohne Covid-Bezug zugenommen. Ein gleiches Bild zeige sich im gesamten bayerischen Raum. Die Kliniken in der Region seien bereits an ihrer Leisungsgrenze. Abverlegungen seien aber aktuell nicht erforderlich.

Zahl der Impfungen

Insgesamt sind bis zum 22.12.2021 in Stadt und Landkreis Rosenheim 116.903 Erstimpfungen, 112.615 Abschlussimpfungen (Zweitimpfung oder einfache Impfung mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson) und 35.514 Auffrischungsimpfungen durchgeführt worden. Seit dem 13.12.2021 wurden insgesamt 302 Kinderimpfungen im Impfzentrum Rosenheim durchgeführt.
Seit dem 31.03. bis einschließlich 20.12.2021 haben niedergelassene Ärzte insgesamt 226.643 Erst-, Abschluss- und Auffrischungsimpfungen durchgeführt. Die Arztpraxen handeln unabhängig vom Impfzentrum Rosenheim.

Impfzentrum auch an
Weihnachten geöffnet

An den Feiertagen ist das Impfzentrum Rosenheim wie folgt geöffnet:

24.12.  8 Uhr bis 11 Uhr
25.12. 8 Uhr bis 17 Uhr
26.12.  8 Uhr bis 17 Uhr
(Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes Rosenheim)

Den gesamten Covid-19 Wochenbericht des Landratsames Rosenheim gibt es hier zu lesen:

„Du bist nicht komplett verpeilt“

„Du bist nicht komplett verpeilt“

Großkarolinenfeld / Landkreis Rosenheim – Auch in Kindergärten und Kitas ist Fachkräftemangel ein Thema. Laut einer aktuellen Studie fehlen deutschlandweit über 200000 Erzieher und Kinderpfleger. Der Kindergarten „Spatzennest“ in der Gemeinde Großkarolinenfeld im Landkreis Rosenheim setzte darum bei der Suche nach Personal nun einmal auf eine etwas andere Art der Stellenausschreibung.

Die Idee dazu kam im vergangenen Oktober von der Kindergartenleitung. Sie wollte damit in Sachen „Stellenausschreibung“ einmal eine neue, humorvolle Alternative ausprobieren, um Aufmerksamkeit zu erzeugen. Bei der Gemeinde Großkarolinenfeld war man von dem Erfolg dieser Methode nicht so überzeugt, wie Geschäftsstellenleiter Christian Baumann im Gespräch mit innpuls.me erzählt. Dennoch habe man dann aber grünes Licht gegeben. Die Stellenausschreibung durfte erscheinen.
Insbesondere auf Social-Media kommt sie auch tatsächlich gut an und wird oft geklickt und geteilt. Nur die erhoffte Bewerbungsflut hat sich bis jetzt noch nicht eingestellt.

Spende für Aktion für das Leben

Spende für Aktion für das Leben

Rosenheim / Kolbermoor – „Uns regional zu engagieren und für die Menschen vor Ort starkzumachen, liegt in unserer DNA. Darum war es eine leichte Entscheidung, einen Teil des Budgets, welches in diesem Jahr für die Weihnachtsfeier eingeplant war, an die Rosenheimer Aktion für das Leben zu spenden.“ Das sagten Antonia Künzel und Florian Schinzel von der joblocal GmbH in Kolbermoor bei der Übergabe des Spendenschecks über 1.000 Euro an die Vorstandsvorsitzende der Rosenheimer Aktion für das Leben Christine Domek-Rußwurm. Wie beiden sagten, haben die Mitarbeiter des Unternehmens diese Entscheidung begeistert mitgetragen. „Damit konnten wir der Region etwas zurückgeben, in der wir als Unternehmen entstanden sind.“

Die joblocal GmbH hat ihren Firmensitz in Kolbermoor. Sie entwickelt seit 2010 Software für regionale Stellenportale und hat es sich zur Mission gemacht, Arbeitgeber und Jobsuchende zusammenzubringen.
(Quelle: Pressemitteilung vom Landratsamt Rosenheim / Beitragsfoto: Landratsamt Rosenheim, zeigt von links: die Vorsitzende der Rosenheimer Aktion für das Leben, Christine Domek-Rußwurm, mit Antonia Künzel und Florian Schinzel von der joblocal GmbH bei der Spendenübergabe)

Spende an Raublinger Tafel

Spende an Raublinger Tafel

Raubling / Landkreis Rosenheim – Hoch erfreut war das Team der Raublinger Tafel über einen Anruf bezüglich einer großzügigen privaten Spende. Jedes Jahr wird eine andere soziale Einrichtung von Michael Dietl und Andreas Oppacher mit einer Spende bedacht und in diesem Jahr fiel die Wahl auf die Tafel.

„In einer Gesellschaft, die sich durch Egoismus und einer eigenartigen Empfänglichkeit für Unwahrheiten spalten lässt und im Bewusstsein, durch unglückliche Umstände jederzeit selbst in existenzielle Not geraten zu können, ist es tröstlich zu wissen, dass es bei der Tafel engagierte Idealisten gibt, die sich in ihrer Freizeit um all jene kümmern, die auf Hilfe angewiesen sind und sich oft auch vergessen fühlen“, so Michael Dietl und Andreas Opperer.
Im Namen der Kunden sowie der Helfer bedankten sich das Rote Kreuz, Betreiber der Raublinger Tafel, herzlich für die großzügige Unterstützung von 10.000 Euro  bei den beiden Spendern.
(Quelle: Pressemitteilung BRK Kreisverband Rosenheim / Beitragsfoto: BRK Kreisverband Rosenheim, zeigt von links: Claudia Seethaler, Raublinger Tafel, Michael Dietl und Andreas Oppacher)

Singen tankt die Seele auf

Singen tankt die Seele auf

Rosenheim – Singen ist für Körper und Psyche gesund – das belegen zahlreiche wissenschafltiche Studien. Aber selbst diese Beschäftigung ist in Zeiten von Corona leider keine Selbstversändlichkeit mehr. Veranstaltungen  wie „Weihnachtslieder Selber Singen“, mit zuletzt mehr als 400 Teilnehmern in Rosenheim, fielen heuer erneut aus. Aber Ernst Schusser, ehemaliger Leiter des Volksmusikarchivs und der Volksmusikpflege des Bezirks Oberbayern, gibt nicht auf. Seinen Ruhestand widmet er weiterhin der Musik und animiert Menschen zum selber singen, gleich gar an den Weihnachtstagen. Dafür hat er am gestrigen Nachmittag in der Fußgängerzone in Rosenheim kostenlos Liederblätter für daheim verteilt – und am Schluss wurde dann doch gleich noch gemeinsam mit einigen Passanten gesungen – natürlich unter Einhaltung der geltenden Corona-Regeln.

Die Liederblätter, die Ernst Schusser in der Rosenheimer Fußgängerzone verteilte, wurden von der Volksmusikpflege des Landkreises Rosenheim erstellt. Darauf enthalten sind die 20 bekanntesten und beliebtesten bayerischen und deutschen Advents- und Weihnachtslieder. Foto: Josefa Staudhammer 

Eine Stunde verteilte Ernst Schusser auf dem Max-Josefs-Platz in Rosenheim vor dem Büro- und Schreibwarengeschäft Bensegger die kosltenlosen Liederbätter. Einige Rosenheimer hatten von der Aktion von den heimischen Medien erfahren und fuhren nur deswegen in die Innenstadt. „Ich war immer bei den gemeinsamen Weihnachtssingen vor Weihnachten in Rosenheim dabei. Einfach traurig, dass es das aktuell nicht geben kann. Aber dann singe ich halt diesmal daheim, vielleicht mit meinen Enkeln“, meinte eine 63-jährige Rosenheimerin.
Damit es mit dem Singen daheim auch wirklich gut klappt, bot Ernst Schusser an, einzelne Lieder vor Ort einzuüben. Dieses Angebot nahmen einige Passanten sofort dankend an  und so wurde am Schluss dann doch auch noch auf dem Max-Josefs-Platz wieder geminsam gesungen – wenn auch mit Maske und ausreichend Abstand. Selbst einige Familien mit Kindern blieben spontan stehen und stimmten mit ein. „Das gemeinsame Singen tut unglaublich gut. Ich spüre direkt, wie meine Seele wieder auftankt“, brachte es eine Mama der vierjährigen Laura und dem siebenjährigen Max auf den Punkt. Lieblingslied der beiden Kinder: „Schneeflöckchen, Weißröckchen.“

Zu den beliebtesten Advents- und Weihnachtsliedern in Bayern zählen außerdem: „Alle Jahre wieder“, „Ihr Kinderlein kommet“, „Zu Bethlehem geboren“, „Leise rieselt der Schnee“, „O Tannenbaum“ und „es werd scho glei dumper“.

Hier noch ein neueres und noch wenig bekanntes Lied aus den Liederblättern 2021 der Volksmusikpflege des Landkreises Rosenheim zum selber singen an den Weihnachtsfeiertagen:

(Quelle: Volksmusikpflege des Landkreises Rosenheim)

Corona: Aktuelle Zahlen

Corona: Aktuelle Zahlen

Rosenheim / Landkreis / Region – Hier die aktuellen Corona-Zahlen für den heutigen Donnerstag, 23. Dezember, 2021:

7-Tage-Inzidenz:
Stadt Rosenheim: 338,1 (Vortage: 303,5/339,7/339,7/352,2/361,7/355,4/379,0)
Landkreis Rosenheim: 356,1 (Vortage 333,2/358,4/369,1/397,8/407,7/416,5/437,1)
Landkreis Traunstein: 284,0 (Vortage:296,4/313,8/311,6/334.1/ 361,2/414,1/400,6)
Landkreis Mühldorf: 227,5 (Vortage:266,1/308,2/304,8/ 334,0/362,3/402,6/443,0/490,2)
Landkreis Berchtesgadener Land: 247,4 (Vortage:353,0/330,1/333,9/352,7/405,4/474,0)
(Quelle: RKI, Stand 23. Dez)

Gemeldete hospitalisierte Fälle der letzten 7 Tage in  Bayern:
553 (- 29,2 %)

(Quelle: lgl.bayern.de, 22. Dez – Veränderung zur Vorwoche.)

Anzahl belegter Intensivbetten durch bestätigte Covid-19-Fälle in Bayern:
822 (- 16,5 %)
(Quelle: lgl.bayern.de, Stand: 22. Dez – Veränderung zur Vorwoche)

Mehr Zahlenmaterial und Statistiken finden sich hier:

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 23. Dezember 

Namenstag haben: , Johannes, Margot, Margarete, Victoria, Dagobert, Ivo, Hartmann

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Helmut Schmidt (1918 – war ein deutscher SPD-Politiker)

–  Silvia von Schweden (1943  – Ist die Köigin von Schweden. Ihr eigentlicher Name ist Silvia Renate Sommerlath. Ihren Ehemann Carl XVI. Gustaf lernte sie bei den Olympischen Spielen 1972 in München kennen und lieben.)

– Akihito (1933 – ehemaliger Kaiser bzw. Tenno von Japan..)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1970: In Manhattan in New York City wird der Nordtum des World Trade Center fertiggestellt. Mit einer Höhe von 417 Metern ist es zu dieser Zeit das höchste Gebäude der Welt.
  • 1954:Der Arzt Joseph Edward Murray führt mit seinem Team in einer fünfeinhalbstündigen Operation die erste erfolgreiche Nierentransplantation in einer Klnik in Boston durch. Der eineiige Zwilling Ronald Herrick spendete seinem Burder eine Niere. 
  • 1900 – Reginald Fessenden führt die erse drahtlose Sprachübertragung durch.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsfoto: re)
Gottesdienste an Weihnachten

Gottesdienste an Weihnachten

Rosenheim – Der Besuch der Christmette gehört für viele an Heiligabend dazu. Aber welche Regeln gelten heuer? 3G, 2G oder gar kein G? Die Politik überlässt die Entscheidung weitestgehend den Kirchen. Eine einheitliche Regelung gibt es auch in Rosenheim nicht.

25 Christmetten, Andachten und Krippenfeiern finden alleine am 24. Dezember in Rosenheim statt. Die Corona-Regeln sind dabei unterschiedlich. Info / Foto: Martin Aerzbäck

Bei den drei Rosenheimer Stadtteilkirchen am Inn, am Wasen und am Zug finden alleine am 24. Dezember 25 Christmetten, Andachten und Krippenfeiern statt. Eine einheitliche Regelung, unter welchen Bedingungen die Weihnachtsgottesdienste im zweiten Jahr der Corona-Pandemie stattfinden, gibt es nicht. Selbst von Kirche zu Kirche können sich die Regeln unterscheiden. Vor dem Besuch eines Gottesdienstes empfiehlt sich darum auf jeden Fall der Blick in den Pfarrbrief. Hier jetzt aber schon mal ein kurzer Überblick:

Die Stadtteilkirche am Inn, dazu zählen St. Nikolaus, St.Hedwig und Heilige Familie, wendet 3G-Plus an. Die Teilnahme ist damit nur mit Impf- oder Genesenennachweis oder gültigem PCR-Test möglich. Ein einfacher Schnelltest reicht nicht. Bei Kindern unter zwölf Jahren und Schülern, die regelmäßig in der Schule getestet werden, entfällt die Nachweispflicht
Es müssen keine Abstände eingehalten werden. Dafür besteht dauerhaft FFP2-Maskenpflicht, das bedeutet auch beim Singen muss die Maske aufbleiben. Anmeldung zu den Gottesdiensten muss man sich nicht.

Die Pfarei Heilige Familie in der Kastenau bietet am 24. Dezember um 16 Uhr eine Kinderkrippenfeier im Freien vor dem Pfarrheim an, mit Abstand, aber ohne G.
Ebenfalls ein guter Tipp für Menschen, die sich aufgrund der aktuellen Situation vor einem Besuch in geschlossenen Räumen scheuen oder nicht gegen Corona geimpft sind, ist der traditionelle Auftritt der Bläsergruppe nach der Christmette in St.Nikolaus (Beginn 23 Uhr mit 3Gplus) gegen Mitternacht auf dem Max-Josefs-Platz. Da sind dann alle Gläubigen gleichermaßen willkommen.

Hier geht es zur Gottesdienstordnung der Stadtteilkirche am Inn:

Bei der Stadtteilkirche am Wasen, dazu zählen Heilig Blut, Oberwöhr und Pang, finden alle Gottesdienste am Heiligen abend im Freien statt und damit allen Gläubigen eine Teilnahme zu ermöglichen.

Für Gottesdienste in den Kirchen gilt seit 26. November eine FFP2-Maskenpflicht. Die Maske darf auch am festen Sitz- oder Stehplatz nicht mehr abgenommen werden. Kinder bis zum sechsten Lebensjahr sind von der Maseknpflicht befreit. Für Kinder und Jugendliche zwischen dem 6. und 16. Geburtstag ist eine OP-Maske ausreichend.

Hier geht es zum Pfarrbrief mit der Gottesdienstordnung für Weihnachten:

In der Stadteilkirche Rosenheim am Zug, dazu zählen die Pfarreien Christkönig, St. Michael und St. Quirinus, reicht für die Teilnahme der Gottesdienste ebenfalls das Tragen einer FFP2-Maske aus. Wichtig ist die Einhaltung der Mindestabstände. Weil diese in der vergleichsweise kleinen Kirche von St. Michael bei hoher Besucherzahl nicht mehr gewährleistet werden kann, wird die Christmesse dort, wie bereits im vergangenen Jahr,  auch im Freien auf eine Videoleinwand übertragen.

Kommentar

„Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“, heißt eines der bekanntesten und beliebtesten Adventslieder. Aber diese Einladung gilt in Zeiten von Corona am Heiligen Abend nur bedingt. In Bayern gelten seit Anfang Dezember verschärfte Corona-Reglungen. Was das nun genau für die Weihnachtsgottesdienste bedeutet, überlässt die Politik weitestgehend den Kirchen. Die bayerische Landeskirche gab Empfehlungen heraus, die Umsetzung bleibt aber den jeweiligen Gemeinden vorbehalten. Das Ergebnis: Ein bayernweiter Flickenteppich von Maßnahmen. Von 2 G bis kein G ist alles dabei.
Die gute Nachricht für die Stadt Rosenheim:  Sowohl die katholischen als auch evangelischen Kirchen sind bemüht, allen Gläubigen den Zutritt zu ermöglichen. Es gilt also zumindest nirgends 2G.
Am strengsten bei den Bestimmungen ist die Stadtteilkirche am Inn mit 3G-Plus. Für die Teilnahme ist als Minimum die Vorlage eines gültigen PCR-Tests erforderlich.
Sicher nachvollziehbar angesichts der aktuellen Lage, und dennoch macht sich bei mir ein mulmiges Gefühl breit, wenn ich an das bekannte Jesus-Wort aus der Bibel denke: „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen. (Joh.6, 37)“
Der Heilige Abend ist ein sehr sensibler Tag, vor allem für einsame und psychisch labile Menschen. Soziale Weihnachtsfeiern, die ihnen halfen, diesen Tag zu überstehen, werden 2021 wieder nicht stattfinden. Die Gottesdienste sind so für sie die einzige Möglichkeit, ihren eigenen vier Wänden und traurigen Gedanken zu entfliehen.
Weihnachten ist das Fest der der Liebe. Dabei geht es auch um Miteinander, Gemeinschaft und der Überbrückung von Gegensätzen. Kein Mensch sollte sich da ausgeschlossen und unwillkommen fühlen. Und wo ein Wille ist, ist immer ein Weg, das zeigt die Stadtteilkirche am Wasen. Dort wurden alle Gottesdienste am Heiligen Abend ins Freie verlegt. Eine gute Entscheidung, finde ich.

Karin Wunsam

Ludwigsplatz, Rosenheim 1966

Ludwigsplatz, Rosenheim 1966

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht zurück in das Jahr 1966. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist der Ludwigsplatz in Rosenheim. Die Berge schon damals fototechnisch herangerückt und eindrucksvoll in Szene gesetzt. Ein besonderer Hingucker sind die damaligen Autos.
Archiv: Herbert Borrmann

Ein Dorf sagt „Danke!“

Ein Dorf sagt „Danke!“

Rosenheim / Rordorf – Dass sie auf eine so überwältigende Resonanz treffen würde, damit hätte Bernadette Hollinger nicht gerechnet als sie vor zwei Wochen die Spendenaktion „Rohrdorf sagt DANKE!“ ins Leben rief. Den Anstoß für ihr Engagement gab ein Hilfe-Aufruf der RoMed Kliniken in den Sozialen Medien, in dem um dringende Unterstützung für das Pflege- und Ärztepersonal gebeten wurde. So startete sie gemeinsam mit ihrem Mann Matthias und den beiden Söhnen Louis und Henry eine Kampagne, die rasch bis über Rohrdorf hinaus großen Zuspruch bei ihren Mitmenschen, in Kindergärten, Grundschule und regionalen Unternehmen fand.

Die Freude über die liebe Spendenaktion ist groß (von links): Pflegedirektorin Judith Hantl-Merget, Bernadette Hollinger, Kaufmännischer Leiter Dr. Max von Holleben, Referent der Pflegedirektion Matthias Scherm und Leiterin Personalgewinnung Cornelia Geiger bei der Spendenübergabe. Foto: RoMed Kliniken

 

„Wir haben gemerkt, dass es vielen Menschen schon seit längerem ein riesiges Bedürfnis war, den Pflegekräften, Ärzteteams und allen Mitarbeitenden, die sich bei RoMed während der Pandemie aufopfernd für die Patientinnen und Patienten einsetzen von Herzen Danke zu sagen“, erzählt Hollinger und ergänzt: “Dies tun wir nun gemeinsam – denn das ist auch der einzige Weg, der uns aus dieser schwierigen Zeit führen wird.“

Zeichen der
Anerkennung

Schnell hieß es dann auch die liebevoll ausgewählten Aufmerksamkeiten – ob selbst gemalt, gebastelt oder gebacken sowie die zahlreichen Firmenspenden einzusammeln und für den Transport vorzubereiten. Mit dem Kleinlaster ging es dann am vergangenen Donnerstag zum RoMed Klinikum Rosenheim, wo der kaufmännische Leiter Dr. Max von Holleben gemeinsam mit seinen Kolleginnen und Kollegen die Präsente entgegennahm. „Wir sind sehr dankbar für diese Zeichen der Anerkennung, die uns zum Durchhalten und Weitermachen motivieren und freuen uns über die tiefe Wertschätzung, die uns die Bevölkerung damit zum Ausdruck gebracht hat,“ so Holleben.
(Quelle: Pressemitteilung RoMedKliniken)

Landratsamt geschlossen

Landratsamt geschlossen

Rosenheim / Landratsamt – In den Weihnachtsferien bleibt das Landratsamt Rosenheim am 24. Dezember 2021 und 31. Dezember 2021 ganztags geschlossen. Ebenfalls geschlossen bleibt die Behörde am Brückentag nach dem Feiertag „Heilige Drei Könige“ am Freitag, dem 7. Januar 2022. Dies gilt auch für die Zulassungs- und Führerscheinstelle des Landkreises in Rosenheim (Verkehrszentrum), die Zulassungsstelle Wasserburg sowie das Gesundheitsamt und das Veterinäramt.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim)

Corona: Aktuelle Zahlen

Corona: Aktuelle Zahlen

Rosenheim / Landkreis / Region – Hier die aktuellen Corona-Zahlen für den heutigen Mittwoch, 22. Dezember, 2021:

7-Tage-Inzidenz:
Stadt Rosenheim: 303,5 (Vortage: 339,7/339,7/352,2/361,7/355,4/379,0)
Landkreis Rosenheim: 333,2 (Vortage 358,4/369,1/397,8/407,7/416,5/437,1)
Landkreis Traunstein: 296,4 (Vortage:313,8/311,6/334.1/ 361,2/414,1/400,6)
Landkreis Mühldorf: 266,1 (Vortage:308,2/304,8/ 334,0/362,3/402,6/443,0/490,2)
Landkreis Berchtesgadener Land:353,0 (Vortage:330,1/333,9/352,7/405,4/474,0)
(Quelle: RKI, Stand 22. Dez)

Gemeldete hospitalisierte Fälle der letzten 7 Tage in  Bayern:
610 (- 24,5 %)

(Quelle: lgl.bayern.de, 21. Dez – Veränderung zur Vorwoche.)

Anzahl belegter Intensivbetten durch bestätigte Covid-19-Fälle in Bayern:
865 (- 14,4 %)
(Quelle: lgl.bayern.de, Stand: 21. Dez – Veränderung zur Vorwoche)

Mehr Zahlenmaterial und Statistiken finden sich hier: