Corona: Aktuelle Zahlen

Corona: Aktuelle Zahlen

Rosenheim / Landkreis / Region – Hier die aktuellen Corona-Zahlen für den heutigen Samstag, 22. Januar, 2022:

7-Tage-Inzidenz:
Stadt Rosenheim: 1072,5 (Vortage:973,4 / 809,9/802,0/761.1/713,9/709,2/676,2/691,9)
Landkreis Rosenheim: 1019,8 (Vortage: 882,2 / 751,6/729,8/726,3/635,0/630,4/618,2)
Landkreis Traunstein: 905,4 (Vortage: 811,9 / 711,0/587,1/487,4/435,0/419,2/433,8)
Landkreis Mühldorf: 1063,7 (Vortage: 924,6 / 818,1/712,6/669,6/597,5/560,6/500,5/558,0)
Landkreis Berchtesgadener Land: 619,8 (Vortage:615,1 / 538,0/432,6/474,9/429,8)
(Quelle: RKI, Stand 22. Jan.)

Gemeldete hospitalisierte Fälle der letzten 7 Tage in  Bayern:
464 (+32,2 %) / Vortage: 444 (+32,7 %) / 384 (+15,3 % ) / 376 (+11,9)
(Quelle: lgl.bayern.de, Stand: 21. Jan – Veränderung zur Vorwoche.)

Anzahl belegter Intensivbetten durch bestätigte Covid-19-Fälle in Bayern:
346 (-19,5 %) / Vortage:354 (-20,1 %) / 381 (-18,4 %) / 388 (-20,0 %)
(Quelle: lgl.bayern.de, Stand: 21. Jan – Veränderung zur Vorwoche)

Omikron-Fälle kumuliert seit KW 46
Nachweise (Seq.): 4080
Verdacht (PCR): 69.593
Gesamt: 73.673 / 66.978 / Vortag: 59.119
(Quelle: RKI, Stand: 21. Januar)

Hier geht es zur Gesamtübersicht:

Brand in Gewerbebetrieb in Eggstätt

Brand in Gewerbebetrieb in Eggstätt

Eggstätt / Landkreis Rosenheim In einem Gewerbebetrieb im Gemeindebereich Eggstätt (Landkreis Rosenheim) brach am gestrigen Freitagabend ein Feuer aus. Zuerst wurde von einem größeren Brandgeschehen ausgegangen. Zum Glück hielt sich der Schaden aber in Grenzen, informiert die Polizei am heutigen Samstag.

Um 17.25 Uhr ging bei der Rettungsleitstelle die Meldung über den Brand ein. Aufgrund der Größe des Betriebes wurden vorsorglich mehrere Feuerwehren aus den umliegenden Gemeinden alarmiert.
Der Brand betraf nach Information der Polizei die Förderanlage und war relativ schnell unter Kontrolle. Mitarbeiter des Betriebs bauten schließlich die Anlage auseinander, damit die Feuerwehr weitere Glutnester ablöschen konnte.
Der Schaden liegt nach ersten Schätzungen im unteren fünfstelligen Bereich. Das Gebäude blieb von den Flammen verschont. Zwei Mitarbeiter des Betriebs wurden für einen Gesundheitscheck vorsorglich ins Krankenhaus gebracht.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Prien / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 22. Januar.

Namenstag haben: Anastasius, Dietlinde, Vinzenz, Walther,

3 bekannte Geburtstagskinder:

Gotthold Ephraim Lessing (1729 – war ein deutscher Dichter und Dramatiker.)

Grigori Rasputin (1869 – war ein russischer Wanderprediger, angeblicher Hellseher und Wunderheiler mit großem Einfluss auf die russische Zarenfamilie).

Peter Lohmeyer (1962 – ist ein deutscher Schauspieler. Seine bekannteste Rolle war 2003 in „Das Wunder von Bern“)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1762: Turandot von Carlo Gozzi hat seine Uraufführung am Teatro San Samuele in Venedig
  • 1891: Der HAPAG-Schnelldampfer Augusta Victoria startet von Cuxhafen aus zur ersten luxuriösen Kreuzfahrt dieser Schiffahrtsgesellschaft.
  • 2001: Deutschland und die Volksrepublik China unterzeichnen einen Vertrag zum Bau der Magnetschwebebahn Tranrapid. Gebaut werden soll eine 200 Kilometer lange Bahnverbindung zwischen Shanghai und Hangzhou.
  • .(Quelle: wikipedia.org/ Beitragsbild: Julia Dinner)
Schönen Abend

Schönen Abend

Rosenheim – Die Woche ist geschafft. Jetzt geht es in voller Fahrt hinein in das Wochenende. Schönen Abend. Macht Euch noch ein paar gemütliche Stunden. Bis morgen.
Beitragsbild: Hendrik Heuser

Wolf darf vorerst nicht getötet werden

Wolf darf vorerst nicht getötet werden

Chiemgau / Bayern – Den Eilanträgen von Bund Naturschutz und der Gesellschaft zum Schutz der Wölfe wurde am heutigen Freitag vor dem Verwaltungsgericht München stattgegeben. Das bedeutet: der Wolf, der in den vergangenen Monaten in der Region Rosenheim unterwegs war (wir berichteten) und dabei auch Nutztiere getötet und verletzt hat, darf vorerst nicht geschossen werden.

Der bayerische Naturschutzverband LBV begrüßt die Annahme der Eilanträge. „Wir hielten die Nachvollziehbarkeit der Begründung der Expertenkommission von Anfang an für höchst zweifelhaft“, so LBV-Vorsitzender Dr. Norbert Schäffer. Der LBV habe nun die Möglichkeit, die Entscheidungsfindung detailliert auf den Bayerischen Aktionsplan Wolf zu überprüfen: „Da bisher zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für den Menschen vom betroffenen Wolf im südlichen Oberbayern ausging, lässt der Bayerische Aktionsplan Wolf die Genehmigung ohnehin nicht zu.“
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Update: Omikron-Welle in RoMed-Kliniken

Update: Omikron-Welle in RoMed-Kliniken

Rosenheim / Landkreis – Die Corona-Variante „Omikron“ ist in den RoMed Kliniken in Stadt und Landkreis Rosenheim angekommen. Am vergangenen Dienstag brachte eine Routinetestung 90 Infizierte ans Licht. Mittlerweile sind es 103. Fälle (wir berichteten). Auf Nachfrage in den RoMed-Kliniken liegt innpuls.me jetzt auch eine Aufschlüssung über den Status „geimpft“ und „ungeimpft“ bei den betroffenen Mitarbeitern vor.

 

Von den insgesamt 103 Corona-positiv getesteten Mitarbeitern sind nach Auskunft der Pressestelle der RoMed Kliniken Rosenheim 72 geimpft. Davon sind 39 geboostert, 32 zweifach geimpft und 1 Person 1 mal geimpft.
Ungeimpft sind 25 Mitarbeiter.
Bei 6 Mitarbeitern ist der Corona-Impfstatus unbekannt.

Hier die Aufschlüsselung für die einzelnen Kliniken:

Covid-19-Wochenbericht

Covid-19-Wochenbericht

Rosenheim / Landkreis – Stadt und Landkreis Rosenheim befinden sich nach Einschätzung des Gesundheitsamtes Rosenheim inmitten der 5.Welle. Seit dem letzten Wochenbericht wurden täglich zwischen 83 und 777 neue Infektionsfälle ein – das geht aus dem aktuellen Covid-19-Lagebericht hervor. Hier wie immer eine kurze Zusammenfassung von innpuls.me.

Seit dem 31. Dezember 2021 steige die 7-Tage wieder exponentiell an. Über ein Drittel der positiv Getesteten liegt dem Bericht zufolge im Altersbereich zwischen 18 und 59 Jahren. Das Ausbreitungsgeschehen ist weiter diffus.

Daneben ereignen sich zunehmend größere Ausbrüche in Pflege- und Behindertenheimenin Stadt und Landkreis. Dabei ist der Anteil der positiv getesteten vollständig geimpfter Bewohner weiterhin hoch, die Verlaufsformen seien aber in der Regel milde. Konkret bedeutet das: in der vergangenen Woche gab es in insgesamt 29 Alten- und Pflegeheimen bei 97 Bewohnern und 90 Mitarbeitern Infektionen. 6 Heimbewohner mussten hospitalisiert werden.
Auch aus Schulen und Kitas wird aktuell eine große Zahl positiv Getesteter gemeldet.

121 Covid-19-Patienten
werden stationär behandelt

Dem aktuellen Bericht zufolge werden derzeit 121 Covid-19-Patienten in Stadt und Landkreis Rosenheim stationär behandelt. 14 von ihnen befinden sich auf einer Intensivstation.

Hier geht es zur ausführlichen Pressemitteilung:

Verhaftung mit „Taser“ und Dienstwaffe

Verhaftung mit „Taser“ und Dienstwaffe

Winhöring / Altötting Weil ein 36-jähriger bei seiner Verhaftung in Winhöring im Landkreis Altötting erheblichen Widerstand leistete, setzten die Polizeibeamten einen Taser ein. Außerdem wurde mit der Dienstpistole ein Schuss abgegeben. 

Der Vorfall ereignete sich in Winhöring im Landkreis Altötting. Auf Grundlage eines richterlichen Unterbringunsbefehls verhaftete die Polizei einen 36-jährigen. Da der Mann, nach den Angaben der Polizei, seine Wohnung nicht verlassen wollte, musste diese gewaltsam geöffnet werden. Der 36-jährige griff die Beamten dabei mit einer schweren Metallstange an. Ein 42-jähriger Polizeibeamter erlitt  eine Handverletzung und kam zur Behandlung in ein Krankenhaus.
Aufgrund des Angriffs setzten die Polizeibeamten der Pressemitteilung zufolge einen Taser ein. Etwa zeitgleich wurde auch ein Schuss aus einer Dienstwaffe eines Polizeibeamten abgegeben. Der Angreifer wurde dabei nicht getroffen. Er wurde überwältigt und gefesselt. Auch wenn er augenscheinlich unverletzt blieb, kam er zur Untersuchung in ein Krankenhaus und wird am heutigen Freitag dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Er soll dann in die geschlossene Abteilung einer forensischen Fachklinik gebracht werden.
Unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein ermittelt jetzt die Kriminalpolizeistation Mühldorf am Inn in dem Fall gegen den 36-Jährigen. Ihm werden gefährliche Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte vorgeworfen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Ins Rutschen gekommen

Ins Rutschen gekommen

Schechen / Landkreis Rosenheim – Aufgrund Schnee und Glätte kam es am gestrigen Donnerstag zu einigen Unfällen in der Region Rosenheim. So auch in Schechen im Landkreis Rosenehim auf der Staatsstraße 2080. Nach den Angaben der Polizei kam ein 37-jähriger Autofahrer aus Rosenheim im Bereich von Lochberg im abschüssigen und kurvigen Bereich ins Rutschen und fuhr dabei auf einen vor ihm fahrendes Auto auf, indem ein 33-jähriger Traunreuther am Steuer saß. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 4000 Euro. Verletzt wurde zum Glück niemand. Die Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Gesundheitsamt bereitet sich auf Impfpflicht vor

Gesundheitsamt bereitet sich auf Impfpflicht vor

Rosenheim / Landkreis – Mit der einrichtungsbezogenen Impfpflicht für das Personal im Gesundheitswesen kommt auf das Team im Gesundheitsamt in Rosenheim ab Mitte März eine weitere Aufgabe zu. Nach Paragraf 20a Infektionsschutzgesetz muss sich die Behörde von Amtsleiter Dr. Wolfgang Hierl mit den Personen beschäftigen, die bis zum 16. März der jeweiligen Einrichtungsleitung keinen der geforderten Nachweise vorlegen oder wenn bei den Nachweisen Zweifel an der Echtheit oder inhaltlichen Richtigkeit bestehen.

Das Gesundheitsamt in Rosenheim bereitet sich derzeit fachlich und rechtlich auf die Umsetzung der neuen Vorschrift vor. Auch wenn noch nicht alle Fragen zum Vollzug mit den vorgesetzten Stellen geklärt sind, will Dr. Hierl die neuen Regelungen in engem Austausch mit den Leitungen der Einrichtungen im Gesundheitswesen durchführen.
Der 16. März wurde vom Bundesgesetzgeber gewählt, um jedem Betroffenen die Möglichkeit zu geben, sich vollständig impfen zu lassen. Alternativ zum Impfnachweis sieht die gesetzliche Regelung vor, dass jeder Einrichtungsleitung ein Genesenen-Nachweis oder ein ärztliches Zeugnis über eine Kontraindikation gegen eine COVID-19-Impfung vorgelegt werden kann. Zu bedenken ist, dass der Genesenen-Nachweis aktuell nur mehr eine Gültigkeit von 90 Tagen nach einer mittels PCR bestätigten Infektion hat, teilt das Landratsamt Rosenheim in einer aktuellen Pressemitteilung mit.
Das Gesundheitsamt muss dann von der Einrichtungsleitung verständigt werden, wenn eine in der Einrichtung tätige Person keinen Nachweis vorlegt, oder wenn Zweifel an der Echtheit oder inhaltlichen Richtigkeit des vorgelegten Nachweises bestehen. Die Gesundheitsbehörde wird jeden Fall untersuchen und die Personen auffordern, notwendige Nachweise vorzulegen bzw. eine ärztliche Untersuchung dazu anordnen. Wenn die betroffenen Personen dem nicht Folge leisten, kann das Landratsamt Betretungs- bzw. Tätigkeitsverbote aussprechen. Als weitere Vollzugsmaßnahmen kann die Kreisverwaltungsbehörde zur Durchsetzung der Vorlage- und Untersuchungspflicht Zwangsmaßnahmen, wie die Verhängung eines Zwangsgelds, anordnen oder ein Ordnungswidrigkeitsverfahren mit Bußgeld einleiten. Bei der Wahl der geeigneten Vollzugsmaßnahmen wird das Gesundheitsamt natürlich auch die Versorgungssicherheit in den Einrichtungen im Blick haben.
Solange dieses Verfahren läuft, besteht für den jeweiligen Arbeitgeber kein Handlungsbedarf, denn im Infektionsschutzgesetz ist kein Kündigungsgrund für den Arbeitgeber vorgesehen.
Der Leiter des Gesundheitsamtes Rosenheim Dr. Wolfgang Hierl spricht allen Mitarbeitern in den medizinischen und pflegerischen Einrichtungen seinen höchsten Respekt und vollste Anerkennung für ihre Leistungen während der Pandemie aus: „Gerade die Kolleginnen und Kollegen, die tagtäglich im vollstem Einsatz um die Gesundheit und das Leben der Patientinnen und Patienten bzw. Bewohnerinnen und Bewohner kämpfen und dabei riskieren, selbst zu erkranken, leisten einen enormen Dienst an der Gesellschaft.“ Einschränkend stellt Dr. Hierl aber auch fest, „dass gerade der häufige und enge Kontakt mit vulnerablen Gruppen eine erhöhte Gefährdung für Ansteckungen und nachfolgendem schweren Krankheitsverlauf darstellt. Dem Impfstatus des Personals in den Einrichtungen kommt daher eine hohe Bedeutung zu. Nach Abwägung der Argumente Pro und Contra unterstütze ich daher die neuen gesetzlichen Regelungen im Infektionsschutzgesetz, von denen im Übrigen auch die Gesundheitsämter betroffen sind.“
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim)

Antworten zu vielen Fragen rund um die einrichtungsbezogene Impfpflicht gibt es  im Internet hier:

Alte Linde wird zum Habitat

Alte Linde wird zum Habitat

Tuntenhausen / Landkreis Rosenheim – Insgesamt 44 Bäume im Landkreis Rosenheim tragen aktuell den Schutzstatus eines Naturdenkmals. Einer davon ist die rund 200 Jahr alte Linde in Schönau in der Gemeinde Tuntenhausen im Landkreis Rosenheim. Doch ihr Lebensweg geht nun langsam zu Ende. Nun geht es darum, sie in Würde sterben zu lassen und ihr eine an natürliche Prozesse angepasste letzte Aufgabe als Habitatsbaum zu ermöglichen.

Im Rahmender jährlichen Regelkonrollten der Naturdenkmäler im Landkreis Rosenheim wurden erhebliche Zweifel an der Verkehrssicherheit der alten Linde festgestellt. Darum wurde ein Gutachten in Auftrag gegeben. Dieses habe leider bestätigt, dass massive Einkürzungen unumgänglich seien.  Die Sommerlinde leide unter anderem an einem starken Pilzbefall durch den Schuppigen Porling, der zu einem massiven Holzabbau und folglich zu einer Bruchgefahr führt.
Die Linde wurde deshalb in der Vergangenheit bereits stark eingekürzt und mit einer statischen Kronensicherung versehen, um für Entlastung zu sorgen. Aber klar ist nach Einschätzung der experten: aufgrund der fortgeschrittenen Fäulnis ist sie nicht mehr zu retten. Wegen ihres Alters, der Geschichte und der ökologischen Bedeutung wird dennoch von einer Fällung des Baumes abgesehen. Deshalb wurde sie nun zum Habitatbaum ernannt.

Habitatbäume oder auch Biotopbäume bieten mit ihren Höhlungen, Morschungen und Totholzanteilen wichtige Lebensräume für zahlreiche Vogelarten, Säugetiere, Insekten und Pilze. Zusätzlich nehmen solitär stehende Altbäume eine wichtige Rolle bei der Verknüpfung von Lebensräumen ein und dienen vielen Arten als Trittstein für die Besiedlung oder den Übertritt neuer Lebensräume.

Künstliche Höhlungen
sollen geschaffen werden

Kreisfachberater Roman Pröll will in Absprache mit einer Baumpflege-Fachfirma zusätzlich noch künstliche Höhlungen am verbleibenden Baum schaffen, bestehende Höhlungen, die aufgrund der Verkehrssicherungsmaßnahmen entfernt werden müssen, wieder im Baum einbauen und natürliche Astausbrüche simulieren. So soll der geschichtsträchtige Baumriese einem möglichst großen Artenspektrum als Lebensraum dienen und weiterhin seine Geschichte erzählen dürfen. Die notwendigen Arbeiten an der Sommerlinde sollen Ende Januar/Anfang Februar durchgeführt werden.  
Grundsätzlich leisten Bäume nicht nur einen enorm wichtigen Beitrag im Hinblick auf die Artenvielfalt, sondern sind auch hervorragende Klimaschützer. Im Durchschnitt gibt ein hundertjähriger Baum pro Stunde 12.000 Liter Sauerstoff an die Luft ab. Damit kann er fünfzig Menschen Luft zum Atmen liefern. Im Gegenzug entnehmen Bäume der Atmosphäre CO2 und speichert dieses Kohlendioxid im Holzkörper. Laubbäume verdunsten an heißen Sommertagen bis zu 400 Liter Wasser und entziehen dabei der umgebenden Luft Wärme. Vor dem Hintergrund des Klimawandels, ist es unerlässlich den vorhandenen Baumbestand mit allen verfügbaren Mitteln als unersetzliches Naturkapital für die Zukunft zu sichern.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Landratsamt Rosenheim)

Update: Omikron-Welle in RoMed-Kliniken

Update: Omikron-Welle in RoMed-Kliniken

Rosenheim / Landkreis – Die Corona-Variante „Omikron“ ist in den RoMed Kliniken in Stadt und Landkreis Rosenheim angekommen. Routinetestungen am vergangenen Dienstag brachten am späten Dienstagabend 90 Infizierte ans Licht (wir berichteten.) Am gestrigen Donnerstag sind weitere positive Ergebnisse hinzugekommen und etliche Rückmeldungen stehen nach Information der zuständigen Pressesprecherin noch aus.

Am gestrigen Donnerstag sind weitere 13 Klinikmitarbeiter corona-positiv getestet worden: aus Rosenheim wurden 8 weitere Fälle gemeldet und aus Wasserburg 5 Fälle. Damit steigt die Gesamtzahl nun auf insgesamt 103 Fälle.
Die Mitarbeiter- und Patententestungen würden weiterhin engmaschig erfolgen, wurde uns von der zuständigen Pressestelle mitgeteilt. Die Testfrequenz gehe aktuell sogar über die Anforderungen des Gesundheitsames hinaus . Alle Klinikstandorte seien in engem Austausch, um eine bestmögliche Versorgung der Bevölkerung zu gewährleisten.
Ob sich aufgrund der vielen Fällen und damit verbundenen Gefahr eines personellen Engpasses die Quarantäneregelungen für die Mitarbeiter ändern, beantwortet die Pressestelle der RoMed-Kliniken so: „Die Abteilung für Krankenhaushygiene der RoMed Kliniken steht deshalb in engem Austausch mit dem Gesundheitsamt. Sobald sich ein kritischer Personalmangel abzeichnet erfolgen Einzelfallentscheidungen. Stand heute sind solche Maßnahmen noch nicht ergriffen worden.“

Nachfrage nach
geimpft und ungeimpft

Innpuls.me hat am heutigen Freitag eine Nachfrage gestartet, ob sich aufschlüsseln lässt, wie viele der corona-positiven Mitarbeiter geimpft oder ungeimpft sind. Dazu wurde uns mitgeteilt, dass eine eine Aufschlüsselung Ressourcen binde und deshalb ad hoc nicht möglich sei.